Friday Flowerday – meine #05 2017 – heute mit Erfahrungen, die kein Mensch braucht

Ich kann Euch heute ganz klar sagen, was kein Mensch braucht! Einen Amokalarm in der Schule des Kindes, von dem Du als Eilmeldung die Überschrift liest – „Schulkomplex evakuiert – Amokalarm“! Dieses unbeschreiblich ätzende Gefühl, dass Dein Kind in der Schule ist, Du kannst es nicht erreichen, es gibt keine Informationen. Du weißt nur – großräumige Absperrung, einige Kinder noch im Schulkomplex und das SEK vermummt und mit MGs im Anschlag zu sehen auf den ersten Pressebildern im Internet…. So geschehen am Donnerstag. Und wir haben das genauso erlebt. Ich habe in der Arbeit alles fallen gelassen und bin hin zur Schule gefahren. 45 Min. später konnte ich unsere Tochter in die Arme schließen. Ich sage Euch: unbeschreiblich, glücklich, dass nichts Schlimmeres passiert ist.

Stunden später wurden Vermutungen geäußert, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Das Szenario war aber unglaublich erschreckend. Die Schule hat am nächsten Tag Kinder und Eltern informiert. Es gibt Krisenteams, die sich um Kinder kümmern, die Betreuung brauchen…

GUT – das ist jetzt vorbei! Meinen Geburtstag habe ich also zum Teil mit flatternden Nerven verbracht. Wir werden versuchen aus dem Erlebnis soweit wie möglich positiv gestärkt hervor zu gehen. Ich bin dankbar, dass trotz aller Widrigkeiten alles in einigermaßen geordneten Bahnen abgelaufen ist und so versuchen wir uns in Normalität. Man muss sich aber bei allen Einsatzkräften bedanken, die so schnell vor Ort waren und sich gekümmert haben. Besonders auch den ehrenamtlichen. Da unsere Tochter Kreislaufprobleme hatte, hat sich ein netter Sanitäter rührend um sie gekümmert. DANKE!

Ich habe so schöne Blumen bekommen, dass ich sie auf jeden Fall zu den Freitagsblümchen und Helga schicken möchte. Wie gesagt, wir versuchen jetzt Normalität… wir sind dankbar! Für sehr viel!

Die Blumen duften wunderbar und erfreuen uns. Gestern hatten wir noch tollen Sonnenschein, heute ist Wetter, bei dem man sich unter die Decke verkriechen möchte.  Es windet und schüttet wie sonst was.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende. Genießt es! Wir werden das auch tun. Es gibt manchmal schlimme Situationen, die einen einfach mehr zusammen rücken lassen. Das tun wir gerade und das hilft.

Küche – es geht immer noch was

Man könnte meinen, dass der Selberbau einer Küche eine Never-Ending-Story ist. Haha, gut für meine Blogeinträge, aber natürlich eigentlich nicht so schön, wenn man immer wieder was neu anpacken muss. Manchmal will gut Ding eben Weile haben und unter diesem Motto habe ich auch dieses Küchenprojekt gestellt. Für mich ist das voll ok.

Ich habe mich sehr eingelebt in meine neue Küche. Auch der Mann und die Kinder mögen in ihr gerne hantieren. Und damit Ihr seht, was noch alles geändert wurde hier mal im Überblick.

  1. Wie in der vorherigen Küche wollte ich gerne wieder Lampen über die gesamte Arbeitsfläche. Das geht natürlich indirekt immer unter den Hängeschränken. Bei der Arbeitsfläche wollte ich gerne wieder die Hängelampen wie vorher. Das hat der Mann gelöst, indem er auf die Hängeschränke eine Seitenverkleidung passend eingehängt und die Lampen daran montiert hat. Kabel versteckt – toll. Die Schattenfuge mussten wir so lassen, weil sie um 2 mm nicht gerade ist und sich darum nicht unsichtbar schließen lässt. Da kann ich mit leben.
  2. Als Provisorium hatte ich als Fliesenspiegel eine Klebefolie montiert, die sich aber natürlich langsam ablöste und daher keine dauerhafte Lösung war. Drum gab es jetzt eine Tapete. Sie ist silbrig und changiert und strahlt so mehr Licht ab. Das war das Ziel – hat geklappt.
  3. Die Fußleisten mussten noch angebracht werden. Dank der professionellen Säge eines Freundes, war das ein Kinderspiel. Die hätten wir mal vorher ausleihen sollen. *lach*

Und nachdem ich heute die Küche mal ordentlich geputzt habe, kann ich Euch noch ein paar Details zeigen.

Bei der Spüle brauche ich immer was zum Abtropfen von Kleinigkeiten. Messer packe ich nie in die Spülmaschine. Die spüle ich schnell so ab. Ähnlich ist das mit Brettchen. Da beide Sachen dann ablaufen und Wasserstellen hinterlassen, habe ich für Besteck einen Behälter auf einem Tablett stehen. Für Brettchen und ähnlich plattenhaftes, habe ich einen Ablauf gekauft, wie es ihn in Bars gibt. Es funktioniert genauso so wie es soll. Die Kuchenplatte rutscht nicht ab, das Wasser läuft runter und wird aufgefangen. Durch die schwarze Arbeitsplatte fällt das schwarze Teil gar nicht auf. Hah! Diese Gummidinger gibt es in unglaublich vielen Größen.

Unter der Spüle haben wir meine Lieblingsschlubladen. Nein, Putzzeug mag ich nicht, aber die Laden sind einfach irre praktisch. Kein Bücken mehr und kein Krabbeln um an die Flasche hinten links im Spülenschrank zu kommen. Das ist einfach super.

Das Waschbecken haben wir so weit links einbauen lassen, dass der hohe Abfalleimer neben dem Becken in der oberen Schublade Platz findet. Theoretisch geplant – praktisch funktioniert es genau wie erhofft. Dort ist neben dem Biomülleimer alles untergebracht, was ich zum Spülen und zum Reinigen der Oberflächen in der Küche brauche.

In der unteren Schublade ist ein hoher eckiger Eimer, in dem das Altpapier genug Platz findet. Der zweite Eimer ist gefüllt mit Putzmittel und Co.

Und wenn Ihr meint, dass es das jetzt mit der Küche war? Nee, irgendwas finde ich noch. Wie wäre es mit diesen anderen Dingen, für die es nie Platz gibt? Wo packt Ihr denn Eure Backbleche hin? Und was ist mit dem blöden Leergut? Demnächst also hier noch mehr meiner Verstecke!

Bis dahin – schafft fröhlich!

12 von 12 – März 2017

Hui – schon wieder ist der 12. ein Sonntag. Zum 12. des Monats werden bei Caro immer unsere Fotos gesammelt, die unseren Tag skizzieren. Dahin hüpfe ich jetzt schnell.

Ich habe wohl gestern zu salzig gegessen. Konnte nicht mehr schlafen. Bin früh aufgewacht und habe den Mann und die Große zum Skifahren verabschiedet.

  • dann habe ich einen Tee gemacht und den neu bepflanzten Ausblick aus dem Fenster genossen.
  • Einladung für die Kleinchen-Party kreieren lassen – Template aus dem Internet – ich weiß, nicht gerade das, was man von einer Kreativen erwartet. Leider sind die Kinder ganz schwer zu animieren mit zu machen.
  • Es gibt Frühstück und er Kater will rein. So macht er das immer – und ärgerlich, wenn ich kurz vorher die Fenster geputzt habe
  • Danach ist Messe angesagt – hier noch die aktuell Osterkerze
  • Es ist Passionszeit und Lila herrscht gerade vor in der Kirche
  • Tag der offenen Töpferstube – ich bin mit dem Kleinchen hin und verguckte mich prompt in zwei Stücke, die ich erst zu meinem Geburtstag bekomme

  • Auf dem Rückweg ging es zur Eisdiele
  • Zwischenstation am Brunnen im Dorf
  • Ja, klar – wir beaufsichtigen die Kinder
  • Mittagessen – Sauerkrautbratlinge – echt lecker
  • eine Auswahl an Vinyl liegt im Wohnzimmer – wir sind in der Entscheidungsphase
  • Fenster werden geputzt

und dann geht es gleich nach einem Stück Fleisch auf das Sofa. Habe heute ein paar Hake bei meiner ToDo-Liste machen können.

Euch einen guten Wochenstart.