Jonglierbälle selber machen

Meine Mädels hatten in den Ferien – die sind ja bei uns erst vier Wochen her – Langeweile und haben mit irgendwas versucht zu jonglieren. Da kam mir die Idee, dass wir doch ein paar Bälle dafür nähen könnten. Selbst genähte Bälle waren mir schon diverse male unter gekommen.

Jonglierbälle – 4 panel, 3 inch diameter

Tutorials und Schnittmuster gibt es zu Hauf im Netz. Ich habe unsere Bälle nach diesem Schnittmuster gemacht.

Der erste Versuch klappte gut, aber die Bälle waren zu groß für die Hände der Kinder (10 und 13). Beim zweiten Versuch haben wir die 4 panel, 2,5 inch diameter benutzt. Die sind für das Alter perfekt.

Danach hieß es üben. Die Große hatte den Ehrgeiz und übte stundenlang. Die Kleine hat dafür alle Teile aufgemalt und ausgeschnitten und hat sich danach am Jonglieren nicht mehr so beteiligt. Jedem das Seine, gell?

12 von 12 im Oktober 2018

Puh was war der 12. in diesem Monat für ein Tag.

Er fing damit an, dass ich

  • meinen Kaffee im Auto auf der Fahrt zur
  • Schule der Großen getrunken habe, weil ich dort relativ früh einen Termin hatte
  • Danach habe ich den Ausblick über das Voralpenland genossen.

Gleich danach

  • gönnte ich mir Blumen aus dem Blumengeschäft im Dorf
  • und musste zwei Runden
  • mit Schääl kuscheln.

Der fühlt sich nämlich immer noch total vernachlässigt, nachdem Tünnes ja so umsorgt von uns wird. Also ich würde sagen, er ist ein Fall für den Tierpsychologen. Er weigert sich mit seinem Bruder zu speisen und ihn meidet er ebenfalls.

  • Die Blumen habe ich in einer Vase drappiert und
  • fotografiert und
  • fotografiert.

Als die Kinder von der Schule kommen, habe ich grad mal

  • ein paar Tücher genäht.
  • Endlich kommt die am Montag bestellte Waschmaschine. Letzten Sonntag hat meine alte Minna nämlich nach 17 Jahren leider ihren Geist aufgegeben. Sie wird an diesem Tag mächtig beladen, denn die Wäsche hat sich bereits gestapelt.
  • Schääl schaut sehnsüchtig nach draußen.

Er beobachtet alles was sich bewegt und ist ganz schön traurig, dass er noch zwei Wochen nicht nach draußen darf. Ach, das könnt Ihr noch nicht wissen – er ist vermutlich mit einem Auto angefahren worden. Und das richtig übel.

Das ist nun schon drei Wochen her. Zum Glück war ein Nachbar quasi Zeuge und hat beobachtet, wie er sich in eine Hecke geschleppt hat. So konnten wir ihn sofort in die Tierklinik bringen. Er hatte einen sehr schweren Eingriff, bei dem ein doppelter Beckenbruch geschraubt werden musste. Nun ist er langsam wieder auf dem Weg der Besserung. Er muss jetzt wieder Laufen üben und hat ziemlich viele Muskeln abgebaut in den ersten beiden Wochen, weil er sich kaum bewegt hat. Wir mussten ihn in ein Kinderreisebettchen einsperren, damit er sich möglichst nicht rührt. Die Schmerzmittel haben ihn so paralysiert, dass er eh keinen Drive hatte, sich groß zu bewegen.

Aber – wie man sieht, er sitzt schon ganz schön aufrecht, das Fell wächst langsam nach und die Lebensgeister kommen zurück.

Und damit ich noch zeitnah zum 12 poste, mache ich das schnell, bevor schon der 14.10. ist. Ich hüpfe damit zu Caro, die unsere Berichte von den Geschehnissen des Tages sammel.

Ich hätte gerne mehr verschiedene Bilder, aber irgendwie habe ich doch nicht immer das Handy an mir…. Naja – wird schon gehen. Der Tag war eben irgendwie müde.

Nähzimmer – vom Chaos zum Wohlfühlen

Jemand, der auch näht, weiß sicher, dass es auf unerklärliche Weise zwischendurch sehr sehr unaufgeräumt aussehen kann. Ok – zeitweise herrscht Chaos. Hm, wie genau das geschehen kann, ich weiß es nicht. Immer bin ich auf der Suche nach einem speziellen Stoff und ganz schlimm sind Scheren… Immer verlege ich sie. Das ist zu blöd. Habe ich inzwischen zu viel Zeug? Och – ein Jäger und Sammler würde sagen: Da geht noch was. Nein, Spaß beiseite. Ich sehe ein, dass ich eine Weile brauchen werde diesen Stoffvorrat zu vernähen.

Ich räume gerne auf, damit ich mal wieder sehe, welche Stoffe ich noch so habe und ob es wirklich sein kann, dass mir ein spezieller Stoff fehlt.

Das Aufräumen dauert aber immer eine Weile. Ich habe auch schon mal ein einzelnes Fach ausgeräumt und wieder alles reingepackt ins gleich Fach – das ist semioptimal. Denn dann liegt ein lilaner Stoff vielleicht immer noch bei pink, weil ich ihn aus versehen mal da hingelegt habe. Nö – da muss ganz ausgeräumt und neu sortiert werden. Das ist ein extrem langer Akt und so schiebe ich es vor mir hin.

Das Regal mit meinen Webwaren war heute das erste, dass ich mir vorgenommen habe. Es gefällt mir ganz gut, wie es jetzt aussieht.

Also Vichy-Karos brauche ich wohl grad nicht. Da können noch ganz viele schöne Sachen draus entstehen.

Als nächstes werde ich wohl die Jersey angehen. Wann das so weit ist, weiß ich noch nicht. Vielleicht habe ich demnächst ganz viel Zeit, wenn ich meine Nähmaschine zur Inspektion schicke. Da gibt es noch mehr in der Dachschräge… huahh.

Die Jerseystoffe, Filz, Sweat lagere ich in diesen praktischen Kisten. In der Regel sind auch diese nach Farben sortiert. Ein paar Boxen habe ich nur mit Ringel, Unis und Punkten. Ich bin einfach unschlüssig, was praktischer ist. Demnächst dann mehr von dieser Front.

Langsam glaube ich es auch, dass ich noch bis zu meinem Lebensende brauche um die Stoffe alle zu vernähen. Vielleicht sollte ich mal ran an die Maschine?

Der nächste Martinimarkt ist gebucht und ich freue mich jetzt schon auf den 10. November 2018, wenn wir in Sauerlach wieder Markt spielen dürfen. Das letzte Jahr war es etwas regnerisch und so bete ich schon jetzt um besseres Wetter. Dann macht es eindeutig noch mehr Spaß – vor allem den Besuchern.

Schuhtasche für die Grundschule – passt in jede Schultüte

Pünktlich zum Schulbeginn erreichte mich wieder eine Anfrage, ob ich eine Schuhtasche nähen könnte. Bei uns ist es üblich, dass die Kinder ihre Hausschuhe in einem Beutel an der Garderobe aufbewahren. Klar könnte man auch einen Büggel, also so einen einfachen Stoffbeutel, nehmen oder eine Tasche mit Kordelzug… Ich nähe die Taschen oben mit einer Verstärkung, so dass die Kinder die Schuhe einfach und ohne Stress wegpacken können, wenn es in die Pause oder nachhause geht.

Und für die Hundeliebhaberin Lea gab es eine Tasche mit Hunden – ist doch klar.

In der Vergangenheit habe ich schon einige dieser Taschen genäht und hier. Wenn jemand auf der Suche ist, kann er mich gerne kontaktieren. Die Taschen mache ich ganz individuell.