Küchenstory – es gibt immer noch Änderungen

Nur mal so zur Erinnerung – das war unsere Küche voher….

Wenn man seine Küche selber einbaut, ist es wohl so, dass man ständig noch was dran ändert, oder? Hm, vielleicht liegt es auch daran, dass ich manche Sachen in der Nutzung nicht so praktisch fand.

Dieses mal haben wir die Beleuchtung verändert. Ich war mal sehr glücklich mit der Beleuchtung. Dennoch.

Mein Mann hatte ja schon die Hängelampen an ein abgehängtes Brett montiert. In diese Löcher hat er jetzt Einbauspots gebaut.

Das hat den Vorteil, dass die Lampen nicht runterbaumeln. Sie haben tolles Licht gemacht, aber sie hingen auch immer im Weg, wenn ich das Fenster mal ganz aufmachen musste.

Seit dem wir die neue Küche haben, ist es viel aufgeräumter. Die Platte macht Lust auf leere Fläche. Leerer als auf den Fotos klappt aber leider nicht. Die Küchenmaschine hat inzwischen einen Platz in einer Schublade gefunden. Kaffeemaschine und Wasserkocher brauche ich zu oft. Die können nicht verschwinden. Mal sehen, was uns/mir da noch einfällt.

Na – ist das Leben nicht ständige Veränderung?

Ja, mir springt da noch die Spülmaschine ins Gesicht. Es ist keine Einbauspülmaschine und sie ist noch recht neu…. Das dauert wohl noch, bis es eine andere gibt. Der Vorteil dieser Maschine ist, dass sie echt größer ist als die Einbaudinger. 🙂

Euch Frohes Schaffen, was immer Ihr so macht!

Handlettering – schöne Sprüche auf Holz gebracht

Kaum ist ein halbes Jahr vergangen, zeige ich Euch was ich in einem kleinen Workshop einer lieben Freundin ausprobiert habe. Ganz spontan konnte ich daran teilnehmen und habe mal wieder was dazu gelernt.  Zum einen konnte ich mich im Schönschreiben üben und zum anderen auch noch ein kleines Bildchen herstellen.

Ich habe im Freibad Sprüche aufgezeichnet, einzelne Buchstaben skizziert und mich dann für einen Spruch entschieden, den ich in einem Buch gefunden habe. Leider weiß ich nicht mehr in welchem. 

Erst wird also das Holz mit einer beliebigen Farbe gestrichen – gerne auch zweimal mit weiß und dann farbig. Hier haben wir eine Kalkfarbe verwendet. Um den Shabby-Look zu erhalten, kann man mit Schleifpapier einmal drüber gehen. Wenn das Brettchen gut getrocknet ist, geht es weiter.

Dann legt man unter das Muster eine Matrize – ihr wisst schon, was man vorher benutzt hat, um bei der Schreibmaschine einen Durchschlag zu machen, auf dem man dann alle mit Tipp Ex eliminierten Fehler leider doch sehen konnte. Ich habe es festgeklebt. So verrutscht nichts.

Der Kohlestrich zeigt wo jetzt gemalt werden muss. Es lohnt sich einen guten Acrylstifft zu haben. Die gibt es in verschiedenen Stärken und Farben.

Mein Bildchen sah dann so aus. Wieder ein dekoratives Teil. Und wenn man statt dem weißen einen schwarzen Stift nutzt, ändert sich das Aussehen natürlich.

Und der Großen hat das so gut gefallen, dass sie sich auch gleich dran gemacht hat. Kinderleicht lässt sich in relativ kurzer Zeit ein kleines Unikat herstellen. Sie hat das nach einer kurzen Erklärung sehr gut hinbekommen. Der kleine Hingucker steht auf ihrer Bilderleiste und passt farblich in das neue Zimmer.

Ich denke, ich werde das sicher noch mal machen. Es liegen noch fertig geschnittene Bretter parat und Ideen für Sprüche habe ich auch.

Auf dass das Jahr 2018 wieder viele schöne neue Inspirationen mit sich bringt. Zusammen mit der dazu nötigen Zeit, wäre das mein bescheidener Wunsch!

 

Küche – es geht immer noch was

Man könnte meinen, dass der Selberbau einer Küche eine Never-Ending-Story ist. Haha, gut für meine Blogeinträge, aber natürlich eigentlich nicht so schön, wenn man immer wieder was neu anpacken muss. Manchmal will gut Ding eben Weile haben und unter diesem Motto habe ich auch dieses Küchenprojekt gestellt. Für mich ist das voll ok.

Ich habe mich sehr eingelebt in meine neue Küche. Auch der Mann und die Kinder mögen in ihr gerne hantieren. Und damit Ihr seht, was noch alles geändert wurde hier mal im Überblick.

  1. Wie in der vorherigen Küche wollte ich gerne wieder Lampen über die gesamte Arbeitsfläche. Das geht natürlich indirekt immer unter den Hängeschränken. Bei der Arbeitsfläche wollte ich gerne wieder die Hängelampen wie vorher. Das hat der Mann gelöst, indem er auf die Hängeschränke eine Seitenverkleidung passend eingehängt und die Lampen daran montiert hat. Kabel versteckt – toll. Die Schattenfuge mussten wir so lassen, weil sie um 2 mm nicht gerade ist und sich darum nicht unsichtbar schließen lässt. Da kann ich mit leben.
  2. Als Provisorium hatte ich als Fliesenspiegel eine Klebefolie montiert, die sich aber natürlich langsam ablöste und daher keine dauerhafte Lösung war. Drum gab es jetzt eine Tapete. Sie ist silbrig und changiert und strahlt so mehr Licht ab. Das war das Ziel – hat geklappt.
  3. Die Fußleisten mussten noch angebracht werden. Dank der professionellen Säge eines Freundes, war das ein Kinderspiel. Die hätten wir mal vorher ausleihen sollen. *lach*

Und nachdem ich heute die Küche mal ordentlich geputzt habe, kann ich Euch noch ein paar Details zeigen.

Bei der Spüle brauche ich immer was zum Abtropfen von Kleinigkeiten. Messer packe ich nie in die Spülmaschine. Die spüle ich schnell so ab. Ähnlich ist das mit Brettchen. Da beide Sachen dann ablaufen und Wasserstellen hinterlassen, habe ich für Besteck einen Behälter auf einem Tablett stehen. Für Brettchen und ähnlich plattenhaftes, habe ich einen Ablauf gekauft, wie es ihn in Bars gibt. Es funktioniert genauso so wie es soll. Die Kuchenplatte rutscht nicht ab, das Wasser läuft runter und wird aufgefangen. Durch die schwarze Arbeitsplatte fällt das schwarze Teil gar nicht auf. Hah! Diese Gummidinger gibt es in unglaublich vielen Größen.

Unter der Spüle haben wir meine Lieblingsschlubladen. Nein, Putzzeug mag ich nicht, aber die Laden sind einfach irre praktisch. Kein Bücken mehr und kein Krabbeln um an die Flasche hinten links im Spülenschrank zu kommen. Das ist einfach super.

Das Waschbecken haben wir so weit links einbauen lassen, dass der hohe Abfalleimer neben dem Becken in der oberen Schublade Platz findet. Theoretisch geplant – praktisch funktioniert es genau wie erhofft. Dort ist neben dem Biomülleimer alles untergebracht, was ich zum Spülen und zum Reinigen der Oberflächen in der Küche brauche.

In der unteren Schublade ist ein hoher eckiger Eimer, in dem das Altpapier genug Platz findet. Der zweite Eimer ist gefüllt mit Putzmittel und Co.

Und wenn Ihr meint, dass es das jetzt mit der Küche war? Nee, irgendwas finde ich noch. Wie wäre es mit diesen anderen Dingen, für die es nie Platz gibt? Wo packt Ihr denn Eure Backbleche hin? Und was ist mit dem blöden Leergut? Demnächst also hier noch mehr meiner Verstecke!

Bis dahin – schafft fröhlich!

Besenschrank in der Küche – so was von heute!

Ich habe Euch in der letzten Zeit immer mal wieder was zu unseren Erfahrungen bzgl. unseres Küchenbaus erzählt (hier, hier).  Das ist so nach dem Motto: wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. So ungefähr trifft das auch bei dem Einbau einer Küche zu. 🙂

Bei unserer Küchenplanung habe ich mir schon sehr genau überlegt, was ich in den nächsten Jahren oder sogar Jahrzehnten unbedingt in der Küche brauche. Und dazu gehörte für mich absolut ein Besenschrank. Der Wischer, bzw. der batteriebetriebene Besen standen immer in der Ecker rum. Das war nicht besonders hübsch.

Wir wollten auch keinen Raum verschenken. Allerdings gibt es nicht für alles was man sich so vorstellt auch eine sofortige und kaufbare Lösung. Wir hatten allerdings sehr schnell eine Idee, wie wir möglichst clever etwas selber zaubern könnten.

Dazu haben wir Platz hinter unserem Hochschrank genutzt. D.h. der Schrank wurde bündig zum Mauervorsprung vorgezogen. So ergab sich dahinter eine Lücke von ca. 30 cm.

Der Mann schraubte eine Leiste an die Wand. Aus einer Seitenverkleidung der Küche, die zurechtgesägt wurde, machte er eine Tür. Schaniere (die es auch beim Schweden gab) wurden dran geschraubt, eingehakt und fertig. Fast fertig… Noch einen Türöffner dran…. (der ist inzwischen von zwei kleinen Knöpfen ersetzt, so dass wir da prima zwei Handtücher hinhängen können.

Wow, was war ich baff. So klasse habe ich es mir gar nicht vorgestellt gehabt.

Nun habe ich einen Besenschrank. Die Ecke ist toll aufgeräumt und sieht ordentlich aus. Ich bin super begeistert.

Schaut, was alles reingeht…

Und das war mal wieder so eine Idee und Umsetzung, die mich sicher ganz lange voll glücklich macht. Ich genieße solche kleinen Dinge wirklich sehr, sehr!

Vielleicht haben wir jemanden auf die Idee gebracht? Würde mich freuen.

Viel Spaß beim Kreativsein!

Sitzkissen für den Sitzkreis in der Grundschule

Letztens kam wieder eine  – eine Anforderungsliste, was die Kinder doch bitte mit in die Schule bringen sollen. Die Lehrerin war ausgewechselt worden – wegen Krankheit der anderen… Na immerhin! Und jeder Lehrer hat so seine Wünsche. Die Neue mag mit den Kindern im Sitzkreis sitzen.

Na gut! Mach ich halt das gewünschte Kissen für die Kleine.

Und wenn man mich so fragt, wann ich das mache – muss ich auch das ein oder andere mal sagen: nachts. Zumindest kam es mir gestern so vor. Nachdem ich mich sportlich betätigt habe, war es dann doch schon etwas später…

Ich habe hier ein Kissen nach einem Schnitt (ein Tortenstück ;-)) nach Pattydoo.de genäht. Die Höhe des Kissens habe ich etwas weniger hoch gewählt. Der Seitenstreifen hat eine Höhe von 10 cm. Ansonsten alles nach Angaben.

  • Der Möbelstoff (Seite und Unterteil) ist von Stoff&Stil
  • Obermaterial verschiedene Baumwollen
  • neonfarbenes Paspelband von farbenmix

Alles selber gekauft 😉

Hat Spaß gemacht! Nun hoffe ich, dass auch die kleine Maus ganz viel auf dem Kissen lernt. Ich habe ihren Geschmack getroffen – ihr gefällt das Kissen sehr.

Euch eine gute Wochenmitte!

Gewürze in der Küche – schnelles DIY Gewürzregal

Demnächst ist es so weit. Fast alles ist vorbereitet für den Launch zu meiner eigenen Homepage, mit einer Kombination von meinem Blog und einem, meinem Becki-Design-Shop. Ich bin schon ganz aufgeregt.

Ihr werdet hier erfahren, wenn es endlich so weit ist. Derweil werde ich Euch aber eine kleine Ecke aus unserer Küche zeigen.

Ich liebe Gewürze, hasse es aber, wenn ich sie erst aus einer Schublade rausholen muss.
1. habe ich in der Regel batzige Hände, also wir der Griff der Schublade dreckig,

2. nimmt mir das kostbaren Platz in meiner Schublade, in der ich dafür viel lieber meine Kochlöffel, Messer und Quirls… unterbringe.

Natürlich habe ich es nicht erfunden, mein neues Regal. Ich habe diese Bilderleiste vom Schweden schon bei diversen anderen Hacks gesehen. Manch eine Frau sammelt ihre Nagellacke auf dem Regal, dann wiederum wird es zur Präsentation von Büchern hergenommen. Und bei uns? Da steht jetzt auf einer passend gesägten Bilderleiste eben meine Gewürzauswahl. Sie ist bereits einige Wochen in Gebrauch und ich komme gut damit zurecht.

Wir haben das Regal so hoch gehängt, dass die Kaffeemühle drunter passt. Die weg zu räumen wäre Quatsch. Drum war ein Dauerparkplatz von Nöten. Weil wir Kaffee mit der Hand aufgießen, wird diese sehr häufig genutzt.
So, das war mal ein kurzer Gruß aus dem Off…. Ich/Wir sind weiter fleißig…