Survival Pack – Geschenk für die Braut

Oh mein Gott! Ist das wirklich wahr, dass das putzelig kleine Patenkind jetzt schon groß genug ist, um zu heiraten? Naja, so jung ist sie auch nicht mehr, aber das sieht ja jetzt aus, als wenn ich schon alt wäre. Ist aber gar nicht so. Mein Bruder ist nur so viel älter und ich war eine echt junge Patin.

Hihi! Musste ich doch mal klar stellen.

Nun brauchen Bräute vielleicht das ein oder andere Notfallutensil in einem kleinen Täschchen, das ihnen im Ernstfall schnell hilft. Da habe ich in meiner Schatzkiste mit Erbstücken gestöbert und fand ein Paradekissen von Oma Rosel, also der Uroma der Braut.

Unten noch silberfarbenes Kunstleder, einen silbernen Reißverschluss und schon ist ein edles Stückchen fertig. Ich habe dem Patenkind das allerwichtigste eingepackt. Vermutlich ist dies noch ausbaufähig.

Mit dabei ist mal das allerwichtigste, nämlich Blasenpflaster. Braut hat ja in der Regel keine eingelaufenen Schuhe zur Hochzeit an. 😉 Nagellack um die Laufmasche im Zaum zu halten, Taschentücher für die Tränchen, ein bisschen was an Mundhygiene und für zarte Lippen, die gerne viel Lachen und Küssen, die Nagelpfeile und ein bisschen Deo, wenn es beim Tanzen hoch her geht. Hineinpassen würden noch Kopfschmerztabletten und die Notschminke. Dann wäre alles beieinander. 

Eine kühlende Augenmaske habe ich auch noch mitgeschickt. Die Standesamtliche Trauung ist zwei Tage vor der Kirchlichen. Wer weiß…. eventuell wird da schon schön gefeiert?!

Wir freuen uns schon jetzt auf ein rauschendes Fest im Kreise der Familie. Wir hoffen, dass das Wetter so mittel wird. Ihr wisst schon, nicht zu heiß und nicht zu kalt.

Am letzten Wochenende haben wir unser Hochzeitsvideo geschaut. Damals haben uns Schwager und die Schwägerin sehr fleißig gefilmt. Das war toll. So haben wir ganz viele Erinnerungen. Die Kinder haben mitgeschaut und waren traurig, dass sie damals noch nicht mit dabei waren. Sie meinten, sie hätten sicher auch viel Spaß gehabt. JA! Das kann ich nur sehr unterstreichen!

Unglaublich kitschig, aber unglaublich schön – Bob Ross lässt grüßen

Wir hatten das Glück, dass wir letztes Wochenende noch mal in die Berge auf eine ziemlich entlegene Hütte nach Österreich fahren konnten. Obwohl wir nur vier Tage aus dem Alltag raus waren, haben wir wirklich toll abschalten können. Es war irre kalt in der Hütte, da sie leider viel zu viel leer steht. Also haben wir ordentlich eingeheizt. Am ersten Tag war es bedeckt und es nieselte. So war unser Highlight der Fund einiger Pfifferlinge, die wir an dem Tag prompt zum Sößchen verarbeiteteten, das zum Pfannekuchen gereicht wurde.

Am zweiten Tag hatten wir dann mehr Glück mit dem Wetter. Der erste Blick aus dem Fenster, der ansonsten den tollsten Ausblick gewährt, war total nebelig. Wir wollten uns aber nicht trügen lassen, also haben wir geschaut, was die Webcam auf dem Sonnblick zeigte. Und… – strahlender Sonnenschein. Also haben wir zugesehen, dass wir rauf kamen auf den Berg. Von oben präsentierte sich dann das schönste Wetter.

Da machte das Wandern auch richtig Spaß. Sogar die Kinder kletterten (auch bei kalten 5 Grad) fleißig mit. Die Almen waren alle verlassen und so hatten wir leider nicht so „leckere“ Ziele. Wir müssen also wieder kommen, wenn alles in Betrieb ist. Da freuen wir uns schon drauf.

Besonders haben uns die Farbspiele beeindruckt. Es war zwar nicht mehr herbstlich, aber die Lerchen sorgten für ein sonniges Farbenspiel. Gut, an der Baumgrenze ist das Farbenspiel eh etwas begrenzter.

An das Kochen auf dem Holzofen muss ich mich immer noch gewöhnen, aber ich denke, dass ich da noch die ein oder andere Gelegenheit zu finden werde. Die Familie ist satt geworden. Es gibt sehr gerne Pfannengerichte! 🙂

In diesem Sinne wünsche ich Euch noch schöne Herbstferien, solltet Ihr noch welche haben.

Abschiedsgeschenk Kindergarten, Kinderkrippe – jetzt auch im Shop

Hallo, lieber Leserschaft!

Besonders begrüße ich nun die, die auf Grund der Suche nach einem Abschiedsgeschenk für die Kindergartengruppe, bzw. für die Kindergärtnerinnen oder Pflegerinnen sind. Denn ich habe in der letzten Zeit gemerkt, dass Ihr auf der Suche nach einem individuellen und schönen Geschenk seid. Dafür gibt es die schöne Statistik einerseits. Zusätzlich hatte ich einige Anfragen, die mich per Mail erreicht haben, mit Fragen zu den Kissen, die ich in einem Post hier schon mal gezeigt habe. Als meine Kleine den Kindergarten verließ, haben wir uns nämlich die gleichen Fragen gestellt. Was ist ein individuelles Geschenk für die Erzieherinnen.

So und nun zur Neuerung. Ich habe mich entschlossen, das Kissen zum Selbergestalten zu verkaufen. Ich hatte das schon mal gemacht, als mich eine Mama angeschrieben hatten. Nun das offizielle Revival. Und so schaut es aus:

Der Bezug hat eine Größe von 50 x 50 cm und ist auf der Vorderseite in 4 gleich große Felder helle Stoffelder eingeteilt, die nach eigenen Wünschen gestaltet werden können.

Die Rückseite ist mit Hotelverschluss versehen und ist aus einen bunten Stoff. Passend dazu sind Paspeln eingenäht, die das Kissen noch wertiger und bunter machen.

Na, ist das ne schöne Idee? Wenn Ihr Interesse an dem Kissen habt, kontaktiert mich bitte über Mail. Bei DaWanda habe ich das Kissen noch nicht eingestellt.

Auf Wunsch sticke ich auch die Namen der Kinder mit auf. Schreibt mir Eure Wünsche und ich mache Euch ein Angebot.

Bevor die Kinder nun tätig werden, ist es ganz wichtig, dass in den Bezug hinein eine Plastikfolie liegt und direkt unter dem Stoff am besten noch Haushaltstücher (Z*wa Wisch & Weg, oder so). Damit wird die überschüssige Farbe aufgenommen. Außerdem wichtig ist das Verwenden von Stofffarbe* und das Fixieren nach Anleitung hinterher. Bei den meisten Farben bedeutet das Bügeln – Achtung! Nicht zu heiß! (*das schreibe ich nur noch mal hin, weil da dem Orga-Team von unserem Kissen tatsächlich die Falsche Farbe in den Einkaufskorb gewandert ist! ;-))

Den Luxus, dass sich ein Kind mal verdruckt, ist jetzt nicht mehr so da, wie bei uns damals 😉 Aber man kann ja auf einem Blatt einmal üben, bevor es auf den Stoff geht. Im www. gibt es unzählige Beispiele zum Drucken von Tieren (sucht mal nach: „handprints Tiere“)

Ich kann nur sagen: Das Geschenk ist unglaublich gut bei unseren Erzieherinnen und den anderen Kindern angekommen. Die Freude, die wir damit machen konnten, hat uns echt gerührt!

Also nicht wie ran an die Farben. Viel Freude beim Tierchen drucken und schon jetzt einen schönen Endspurt in Eurer Einrichtung!

Küche – aus älter macht neuer

Der geneigte Leser hat mitbekommen, dass wir große Umbaumaßnahmen vor uns hatten, bzw. inzwischen hinter uns gebracht haben. Jaaaaa! Es ist annähernd vollbracht. Der ganze Umbau ging wesentlich schneller, als ich das gedacht habe. Statt der 2-3 Wochenenden haben wir den Abbau, Streichen, Aufbau, Einräumen innerhalb von nicht mal 4 ganzen Tagen geschafft. Wow! Und hier ist unser Erfahrungsbericht zum Aufbau der Küche.

Ausgangssituation: 
Eine Küche der Serie Faktum, die es seit März d.J. nicht mehr nachzukaufen  gibt, mit der billigsten Front, die ich mir damals nur leisten wollte, mit einer Arbeitsplatte, die die besten Tage schon hinter sich hat. Und letztere war eigentlich der Ausschlag für die neue Küche. Geräte hatten wir uns in den letzten Jahren schon neue angeschafft. Der Küchenbauer hatte keine schlauere Idee zur Aufteilung der Küche. Da haben wir gedacht – das können wir dann auch selber. Wir wollten eigentlich die Montage machen lassen, aber wenn man Steckdosen im Schrank will, dann hat man da leider schlechte Karten beim dem Service. Also doch selber schrauben.

Ziel: 
mehr Ordnung, breitere Schubladenschränke UND die neue Arbeitsplatte.

Donnerstag – Und da war sie, die erste Nachtschicht:
Wir haben die Oberschränke ausgeräumt, abgehängt, Löcher zugespachtelt und Decke und Wände erst mal weiß gestrichen.

Freitag:
gab es einen braunen „Fliesenspiegel“. Die ersten Schubladen und Schränke wurden aufgebaut.

Samstag – inkl. Nacht:
Wir müssen zum Schweden, denn sehr viele Teile sind leider nicht geliefert worden. Es fehlen alle Scharniere, Einlegeböden, z.T. sind falsche Türen geliefert worden. *ärgerlich* Kinder und Freunde helfen beim Zusammenbauen von Schränken und Schubladen. Wir verbauen in der neuen Küche 20 Schubladen!

Mittags kommt eine Perle vorbei und versorgt uns mit Leberkassemmeln. Und das, obwohl diese Perle eigentlich selber mords was um die Ohren hat. Hammer! Danke, Perle!

Da ist noch eine Schublade, die falsch geliefert wurde – noch mal zu *kea. Tse… Danach ein bisschen Chauffeurdienst für die Große und den zweiten Tag in Folge Essen vom Italiener des Vertrauens besorgen. Nach dem Essen festgestellt, dass ich leider keine Schublade geholt habe, sondern statt dessen eine Bank im Paket liegt – och nöööö! Egal – weiter machen!

Die Unterschränke sind ausgerichtet und stehen. Hängeschränke sind zum Teil an ihrem Platz.
Die Schränke rufen nach Inhalt. Die im Wohnzimmer stehenden Schubladen der alten Küche wollen entleert werden. Ja! Ganz klar mein Job (bis 2.30 Uhr)

Ziel: Sonntag Morgen soll der Esstisch frei, keine Pappeberge mehr auf dem Fußboden und das Geschirr aus der Schublade kommen. Ja! Kaputt aber alles geschafft!

Sonntag – Restarbeiten 
Der Mann singt morgens noch im Gottesdienst, während ich weitere Türen installiere und Kram verräume. Die Spülmaschine läuft und das Waschbecken kann genutzt werden. Zwischendurch unglaublicherweise Schnee – wer bitte braucht denn den?

Am Abend ist die Küche tatsächlich funktionstüchtig. Super – heute gibt es Tatort ab 23.00 Uhr. Bis dahin wird quasi durchgearbeitet.

Die Abende der Folgewoche werden der Strom installiert und die Beleuchtung zum Laufen gebracht. Die Esse wird entfettet und wieder komplett gemacht. Leisten werden unter den Schränken angebracht und auch die Fußleisten. Seitenbretter gibt es bei dieser Küche auch.

Ein Gewürzregal muss her. Hier habe ich noch keine endgültige Lösung. Provisorisch wird ein Brett mit den Bilderhaltern vom Schweden zusammengebaut. Die Arbeitsplatte ist natürlich nicht die endgültige. Dafür muss in der Woche noch der Aufmesser kommen. Die wird jetzt erst nach unseren Vorstellungen angefertigt. Das dauert aber noch 4-6 Wochen.

Und nu? Na? Ist doch schon viel aufgeräumter, oder? 
Das ein oder andere Teil wird in den nächsten Wochen noch von einer in die nächste Schublade ziehen. Das habe ich bereits meiner Familie angedroht. Auch wenn es immer noch was von Provisorium hat mit der Arbeitsplatte… EGAL! Ich freue mich total darüber, dass wir es ohne große Probleme (außer nicht mehr zählbaren Besuchen bei *kea,  weil wieder was fehlte) geschafft haben, die Küche alleine aufzubauen. Ja, wirklich, ich freue mich sehr und bin auch ein bisschen stolz auf uns alle!
Wenn es denn so weit ist, dass ich eine neue Arbeitsplatte habe, schicke ich Euch gerne noch mal ein Bildchen. Derweil komme ich auch so zurecht.
Ich wünsche Euch ein frohes Schaffen, egal ob beim Küchenaufbau oder Sonstigem! 🙂

GLORIA – Chorgesang, meine Leidenschaft

Heute möchte ich Euch, die Ihr aus der Nähe seid, recht herzlich zur Aufführung unseres Chorprojektes GLORIA am nächsten Sonntag einladen. Wer mich kennt oder meinen Blog verfolgt, hat sicher schon mitbekommen, dass ich leidenschaftlich gerne im Chor singe. Nein, selten unter der Dusche. Ich mag es eben mehr zusammen mit anderen Stücke zu erarbeiten und ein Teil von einem tollen Chorerlebnis zu werden. Jeder, der das schon mal erlebt hat, weiß was ich meine.

Hier die herzliche Einladung…

Nächsten Sonntag, den 17.04.16 werden wir unser Erlerntes präsentieren in einem Konzert um 19.00 Uhr. Professionelle Musiker werden uns (ca. 90 Sänger) unterstützen. St. Georg in Taufkirchen wird hoffentlich zwischendurch beben. Nicht nur laute, sondern auch leise Töne werden wir anstimmen. Wenn Ihr Lust habt zu kommen – es sind noch Karten an der Abendkasse zu haben! Los – nehmt Euch eine Auszeit und lasst Euch von uns in die Chormusik Englands entführen. Ich kann Euch sagen, es wird sicher sehr spannend und abwechslungsreich!

Wir freuen uns sehr, wenn wir das ein oder andere bekannte Gesicht erspähen!

Und jetzt noch was zu dieser Leidenschaft.

Nun ist es so, dass ein so ambitioniertes Chorprojekt seine Zeit braucht. Wir haben dafür aber immer nur drei Monate. Das bedeutet für uns Sänger auch mal einen ganzen Samstag (sechs Stunden) non stop zu Proben. Das war gestern wieder so ein Tag. Nachdem mein Bester und ich dieses Projekt wieder gerne gemeinsam erleben wollten, hieß das für unsere Kinder alleine zu sein, bzw. ein paar Stunden bei Freundinnen untergebracht zu werden. Das sind dann die Tage, an denen ich mir sehnlichst eine Oma umme Ecke wünsche, die mal eben zum Mittagessen alles parat macht usw. Diese Situationen, wenn die Kleine in den Ferien abends mit in die Probe geht, die bis in die Puppen dauert, machen schon mal ein schlechtes Gewissen. Die große Freude und eben dieser Leidenschaft an der Musik ist es uns Wert und das merken wohl auch unsere Kinder und sind so meist sehr großzügig, wenn wir zu Proben müssen. So hat sich das Kleinchen die besagte Probe über beschäftigt und war mit Ruhe und Neugierde dabei. Toll!

So möchte ich mich ganz dolle bei unseren Mädels bedanken, die uns hier „lassen“. Außerdem auch vielen Dank an die Familien der Freundinnen, die die Mädels gerne bei sich aufnehmen und unser Gewissen so etwas beruhigen.

Mit diesem Wort zum Sonntag wünsche ich Euch allen einen tollen eben solchen!


PS: Warum unser Chorleiter Johannes Eppelein überhaupt Musik macht, könnt Ihr in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung hier nachlesen.

Ostertage – viel zu schnell vorüber

Ohh, jetzt sind sie schon vorbei, die Ostertage. Eine tolle erste Ferienwoche hatten wir. Mit Freunden waren wir drei Tage beim Skifahren und das bei allertollstem Wetter und den besten Schneeverhältnissen, die man sich nur denken kann. Erholt und vollgepumpt mit viel frischer Luft konnten wir dann noch die letzten drei Tage daheim verbringen. Natürlich musste ich wieder auf den letzten Drücker noch Kleinigkeiten nähen. Wenn man schon alles in Griffnähe hat, kann man ja auch noch basteln, nicht wahr?

So kam es, dass ich diese Osterkörbchen schnell noch gemacht habe. Die Anleitung habe ich bei Naehkitz.de gefunden. Die sind nicht groß und es hat total Spaß gemacht, die schnell zu zaubern.

Ein feudales Mahl gab es zu essen: Rinderfilet in Kartoffelbrotmantel mit Böhnchen und Kartöffelchen und einer super leckeren Soße mit Charlotten. Hinterher gab es ein Tiramisu, in das ich ich hätte reinlegen können.

Hinterher war ein Spaziergang absolut von Nöten. Ein bisschen Bewegung nach der Völlerei tut ja dann doch mal gut. 🙂

Wir haben ein Kind in die Ferien zu Omi und Opa geschickt. Die nächste Woche ist schon wieder Arbeiten angesagt. Mal schauen, ob am Ende der Woche noch ein kleiner Ausflug auf dem Programm stehen wird. Euch allen wünsche ich frohe Festtage gehabt zu haben. Wir hatten sie und genießen jeden Sonnenstrahl, der sich durch die Bewölkung drückt. Bei tagsüber 16 Grad kann man es durchaus aushalten.