DDR-Nostalgie – Tipp zum Verarbeiten von alten Stofftaschentüchern

Letztens fragte mich eine Freundin, ob ich ihr für ihre Nichten aus alten Taschentüchern aus DDR-Zeiten Kisschen nähen würde. „Ähm – nö!“ sagte ich, „das kannst Du mal schön selber machen!“ Und gesagt getan. Sie kam zu mir und dann entstanden diese süßen Reisekisschen für die Nichten. Schneewittchen mit den Zwerglein tummeln sich nun fröhlich auf dem Bezug. Hinten haben wir einen Hotelverschluss gemacht. Die Freundin war hinterher sehr stolz und verschenkte die Kissen noch mal so gerne an die Mäuse.

Selber machen ist halt doch noch mal mehr, als machen lassen! Gerade heute, wo wir nur noch so wenige Dinge selber herstellen, ist es umso schöner am Ende des Schaffens ein Produkt in den Händen zu halten.
Ich war auf die Freundin auch stolz. Sie hat alles wirklich super gemacht und war eine tolle Schülerin. Vielleicht sollte ich doch mal Kurse anbieten?!

Sommerkleidchen aufgepeppt – so wird aus einem Kaufprodukt ein individuelles!

Dieses Kleidchen und das Ringelshirt (Bio) fanden ihren Weg zu mir mit der Bitte, dass ich die beiden Teile etwas aufpeppe und sie zu was Einzigartigem mache. Das tat ich gerne. Und so zeige ich Euch auch heute Lieblingsstickereien. Dieses Mal sind es die Dressed Up Stickis von Anja Rieger. Ich mag besonders die Stickereien, die schnell fertig sind. Wenn man auf Jersey sickt, ist es nochmal günstiger, wenn die Motive nicht komplett ausgefüllt sind. So bleibt das Kleidungsstück luftig und ist nicht starr.

Amelie wird sich wohl hoffentlich gefreut haben über diese besonderen Kleidungsstücke. So ist ganz schnell was einzigartiges entstanden. Damit verlinke ich mich zu Dienstagsdinge und Handmade on Tuesday. Mal schauen, was es dort alles gibt.

Es sieht aus, als wenn der Regen heute mal Pause macht. Ich freue mich auf die Wärme – Heizung ist einfach doof im April!

Frohes Schaffen, was immer Ihr macht!

Friday-Fowerday #9/15 – und Upcycling im März

Guten Morgen Ihr Lieben!
heute starte ich durch mit der genaueren Betrachtung des ersten Schatzes aus dem Keller meiner Ma. Die Blumenvase mit den Hyazinthen steht bei mir im Arbeitszimmerchen und gibt einen Duft von Frühling ab. Der Duft geht grad so. Mehr Blüten dürften es nicht sein! *lach* Damit gleich mal zu Holunderblütchen. Dort werden wieder Blümelein gesammelt.
Bei der Blumenvase handelt es sich um ein hübsches Erbstückchen meiner Großmutter. Ich nehme mal an, dass die Vase so von 1950 ist. Wissen tue ich es nicht. Sie ist aus dem Hause „Royal Kopenhagen“ und eines von 254 Stück, die hergestellt wurden. Das feine Porzellan ist nicht ganz weiß, sondern die Grundfarbe ist unten „benebelt“ blau und wird oben weiß. Bemalt ist sie mit Blauregen.

Und so sieht mein Arrangement am Schreibtisch aus. Und wenn Ihr genau schaut, steht da ein kleines Täschen, dass die letzten Tage entstanden ist und inzwischen seine Empfängerin erreicht hat. Die Tasche war vorher mal was anderes.

Diese Schürze habe ich letztens von meiner Schwägerin bekommen. Ich könnte ja sicher noch was draus machen…

Ja sicher…

Und da dies noch ein echtes Upcycling-Projekt ist, hüpfe ich damit zu Nina.

Ein tolles Wochenende wünsche ich Euch. Es soll ja jetzt endlich Frühling werden, ne? Ich bin dafür!


Upcycling – Aus Blumenpott wird Lampenschirm

Hallo miteinander,

es ist schon ein paar Tage her, dass ich mich darüber ärgerte, dass ich tagsüber an meinem Küchenfenster wunderbar Licht hatte und abends, wenn ich wirklich in der Küche stehe, das Licht nur bis zum Oberschrankende reichte. Letzterer ist immer schon gut mit Beleuchtung ausgestattet. In einer Küche braucht man zum Arbeiten einfach Licht. So und nu?

Diese Schwedenübertöpfe standen dumm herum, nachdem der Weihnachtskaktus verblüht war.

Also kurzerhand noch mal zum Schweden zwei Fassungen bzw. Deckenhängelampen kaufen. Da es schon ein paar Tage her ist, weiß ich nicht mehr genau, was sie gekostet haben, aber ich meine es war ein Angebot für je 3,99 EUR.

Der Mann hat das Loch in den Übertopf gebohrt, ich habe die Lampe fertig gemacht und er sie wiederum installiert. Jetzt habe ich frei schwebende und leuchtende Schwedenübertöpfe in der Küche.

Und ja, ich weiß, inzwischen gibt es ähnliche Lampen beim Schweden zu kaufen. Meine hängen ja auch schon ein paar Tage! Da ich meine, dass dies ein Upcycling ist, reihe ich mich mal bei Nina ein, die am Creadienstag im Januar so schön sammelt.

Wie man sehen kann, freut es die Hausfrau. Ist doch viel wert, oder?

Euch ein frohes Schaffen!

Meins! Meins! Meins!

Hallo,

Die Überschrift erinnert mich an eine der letzten Szenen von Nemo. Die Möwen streiten sich um Futter. Erinnert Ihr Euch? Nun, in diesem Fall geht es um Tasche – diese, meine Notfalltasche, die immer dabei ist und nicht um Futter. Im Urlaub am Strand, wie auch unterwegs in der Handtasche. Wenn ich sie nicht dabei habe, passiert nämlich meistens was… 😉

Also in dem Täschchen sind Pflaster, Globolis (Arnica C3), Nasenspray, Salbe bei Stichen und Verbrennungen, Bepanthen Wundheilsalbe. Meistens brauchen die Kinder Sachen aus dem Täschchen. Aber für die Mama (manchmal auch für nette Kollegen) sind die Kopfschmerztabletten. WICHTIG, sage ich Euch, wenn es hier mal wieder Föhn hat. Als ich vor 17 Jahren zum Studium nach München kam, konnte ich noch nicht verstehen, was es heißt, wenn man bei Föhn Kopfschmerzen hat – nun schon! Habe mal gehört, dass sich das im Laufe der Jahre bei vielen ändert.

Anja Rieger hat hier ein wirklich sehr entzückendes Stickmuster gemacht, gelle? Ich liebe die Tasche. sie ist super stabil, durch den dicken Jeansstoff. Die Sachen da drin sind wunderbar geschützt.

Hoffe Euch geht es gut. Wünsche Euch ein sonniges Wochenende!
LG
Henrike

Upcycling – oder „vornehm geht die Welt zu Grunde“

Warum wir jetzt einen auf vornehm machen, hat einen ganz einfachen Grund. Unser Kleinchen hatte nämlich auf einmal den Spleen sich den Mund mit ihrem Ärmel abzuwischen. Häh? Das geht doch nicht! Wo bleibt denn da die Knigge-Erziehung?  Also kurzerhand bei Muttern ein paar Original-Aussteuer-Batist-Serviettten mit händisch eingesticktem Monogramm abgestaubt und dann bunt bestickt. Und soll ich was sagen? Seit dem wir die benutzen, braucht Kleinchen keinen Ärmel mehr! Yes, strike!!!!

Euch ein wunderschönes, langes Wochenende!

LG
Henrike

PS: Die mittleren Stickis sind von hier, die anderen beiden habe ich irgendwoher als Freebie. Wenn diese Dateien beim Speichern doch nur irgendwo den „Verursacher“ mit ablegen würden – sorry ich weiß nicht mehr woher sie waren.

Es war einmal eine Hose

Hallo Ihr Lieben,

bei Julia habe ich letztens ein super tolles Tutorial gefunden. Und gerade jetzt kam das genau zum richtigen Zeitpunkt. Die Hose war schon von der großen Schwester ziemlich liebgewonnen und oft getragen und sah wirklich nicht mehr so dolle aus. Und jetzt? Na, schaut selber! Weil auch der Popo etwas sehr gelitten hatte, habe ich diese wunderschönen Sommervögel von Anja Rieger bemüht. Ich habe sie erst in den letzten Tagen gekauft und bin davon wirklich hin und weg. Ich finde alle Stickdateien, die ich bis jetzt von Anja gekauft habe wirklich qualitativ sehr sehr gut. Am allerbesten finde ich, dass sie wirklich sehr schnell gestickt sind und gleich ordentlich was her machen.

Im Zuge des Upcyclings habe ich das erste mal mit meiner Ovi gekräuselt! Hach, was bin ich stolz. Es hat echt gut geklappt. Es war sicher Zufall: die Länge des Stoffes ging gekräuselt grad hin.

Ich wünsche Euch ein wunderschönes langes Wochenende – wenn Ihr eines habt. Wenn Ihr am Freitag ran müsst und im Büro fast alleine sitzt, hoffe ich, dass die Zeit schnell vergeht! 😉
  

LG
Henrike

Geerbtes aufgepeppt…

 
Hallo Ihr Lieben!

Unsere Mädels erben recht häufig die abgelegten Klamotten ihrer Cousinen und Cousins. Damit das ein oder andere Stück etwas attraktiver wird, hübsche ich manchmal ein bisschen dran rum. Dieses mal sollte ein Monster für Aufsehen sorgen. So wie es aussieht, wird es wohl noch Gesellschaft bekommen. (Wenn ich denn mal wieder 10 Min. erübrigen kann). Euch allen einen guten Wochenstart.

LG
Henrike

Pimp it up – Kinder-Shirt

Vorher
Moin, moin, an alle!

Heute möchte ich Euch zeigen, wie ich ganz schnell aus einem schnöden unifarbenen T-Shirt ein echtes Upgrade gemacht habe. Dass meine Näherei damit angefangen hat, dass ich erst mal nur Häkelblümchen gehäkelt habe, habe ich ja schon mal erwähnt. Diese stelle ich immer noch her – bevorzugt im Urlaub – weil da kann ich die Nähmaschine ja nicht mitnehmen – kleiner Scherz!


Diesen Fundus an Blümeleins habe ich mir also gepackt und geschaut…

Wenn Ihr es mal mit dem Häkeln ausprobieren wollt: Ich kam letzte Woche doch nicht mehr drumherum und habe mir die Mollie makes gekauft. Passenderweise sind da auch zwei Häkelblümchen beschrieben.
Natürlich könnt Ihr alles mögliche draufnähen und die Häkelsachen gibt es ja inzwischen für günstiges Geld bei DaWanda zu kaufen.
Also Häkelblümchen aussuchen, auf dem T-Shirt platzieren….
Blättchen dazu arrangieren, dann alles entweder mit Sprühkleber  (Achtung! nur den Quiltkleber benutzen, alles andere versaut Euch die Nähmaschinennadel) fixieren, oder mit Klebevlies oder Stylefix. Dann solltet Ihr auf die Rückseite noch ein Stickvlies ebenfalls mit Sprühkleber fixieren.

Dann geht es auf zum Nähen. Ich spanne manche Sachen in einen
Stickrahmen ein. Das ist besonders für Anfänger sicherer, muss aber
nicht sein. Ich nähe mit dem Stickfuß der Maschine und führe die Sachen „frei“ unter der Nadel; Ihr könnt
ebenso einen nochmalen Fuß nutzen. Nun müssen die Stiele und die Blätter
und zum Schluss die Blüten mit einem „Geradestich“ festgenäht werden. Ich mache das ein bis zweimal. Meine Blätter sind nicht versäubert und  bei der doppelten Naht franst es nicht so aus.

Nachher – schöner, gelle?
FERTIG! 
Ich finde es immer wieder schön, nach einer halben bis dreiviertel Stunde etwas so fröhliches in den Händen zu halten. Zugegeben, es ist etwas aufwendig, weil die Blüten ja auch noch gehäkelt werden müssen, aber…
Ich freue mich! Und die Kinder auch!
Euch viel Spaß beim Nachmachen! Solltet Ihr Fragen haben, könnt Ihr Euch gerne melden!
Es grüßt und wünscht Euch einen schönen Sonntag!
Henrike

Meine erstes Shirt Design

Eine liebe Kollegin hat bei mir mit knappen Vorgaben (den Namen, vielleicht mit einem Bären und orange wäre schön) ein graues Langarmshirt bestellt. Was dabei herausgekommen ist seht Ihr hier. Sie war sehr begeistert und hat mich ermutigt, in dieser Richtung weiter zu machen. Und was soll ich sagen – das werde ich! Ich freue mich auf Bestellungen! Bei 4 Buchstaben und einem Wunschmotiv ist für ein Langarmshirt in dieser Art mit 20 EUR zu rechnen. Wenn es gewünscht ist, schicke ich Euch vorab eine Skizze. In der Regel lässt sich meine Kundschaft gerne überraschen.