GLORIA – Chorgesang, meine Leidenschaft

Heute möchte ich Euch, die Ihr aus der Nähe seid, recht herzlich zur Aufführung unseres Chorprojektes GLORIA am nächsten Sonntag einladen. Wer mich kennt oder meinen Blog verfolgt, hat sicher schon mitbekommen, dass ich leidenschaftlich gerne im Chor singe. Nein, selten unter der Dusche. Ich mag es eben mehr zusammen mit anderen Stücke zu erarbeiten und ein Teil von einem tollen Chorerlebnis zu werden. Jeder, der das schon mal erlebt hat, weiß was ich meine.

Hier die herzliche Einladung…

Nächsten Sonntag, den 17.04.16 werden wir unser Erlerntes präsentieren in einem Konzert um 19.00 Uhr. Professionelle Musiker werden uns (ca. 90 Sänger) unterstützen. St. Georg in Taufkirchen wird hoffentlich zwischendurch beben. Nicht nur laute, sondern auch leise Töne werden wir anstimmen. Wenn Ihr Lust habt zu kommen – es sind noch Karten an der Abendkasse zu haben! Los – nehmt Euch eine Auszeit und lasst Euch von uns in die Chormusik Englands entführen. Ich kann Euch sagen, es wird sicher sehr spannend und abwechslungsreich!

Wir freuen uns sehr, wenn wir das ein oder andere bekannte Gesicht erspähen!

Und jetzt noch was zu dieser Leidenschaft.

Nun ist es so, dass ein so ambitioniertes Chorprojekt seine Zeit braucht. Wir haben dafür aber immer nur drei Monate. Das bedeutet für uns Sänger auch mal einen ganzen Samstag (sechs Stunden) non stop zu Proben. Das war gestern wieder so ein Tag. Nachdem mein Bester und ich dieses Projekt wieder gerne gemeinsam erleben wollten, hieß das für unsere Kinder alleine zu sein, bzw. ein paar Stunden bei Freundinnen untergebracht zu werden. Das sind dann die Tage, an denen ich mir sehnlichst eine Oma umme Ecke wünsche, die mal eben zum Mittagessen alles parat macht usw. Diese Situationen, wenn die Kleine in den Ferien abends mit in die Probe geht, die bis in die Puppen dauert, machen schon mal ein schlechtes Gewissen. Die große Freude und eben dieser Leidenschaft an der Musik ist es uns Wert und das merken wohl auch unsere Kinder und sind so meist sehr großzügig, wenn wir zu Proben müssen. So hat sich das Kleinchen die besagte Probe über beschäftigt und war mit Ruhe und Neugierde dabei. Toll!

So möchte ich mich ganz dolle bei unseren Mädels bedanken, die uns hier „lassen“. Außerdem auch vielen Dank an die Familien der Freundinnen, die die Mädels gerne bei sich aufnehmen und unser Gewissen so etwas beruhigen.

Mit diesem Wort zum Sonntag wünsche ich Euch allen einen tollen eben solchen!


PS: Warum unser Chorleiter Johannes Eppelein überhaupt Musik macht, könnt Ihr in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung hier nachlesen.

Die heiligen drei Könige – die Sternsinger

Ich bin ganz stolz, dass unsere beiden bei den Sternsingern in diesem Jahr dabei sind. Tausende von Kindern engagieren sich immer Anfang des Jahres um das Hochfest der Heiligen drei Könige für Kinder. Das Thema lautet heuer „Respekt für Dich, für mich, für andere in Bolivien und weltweit„. 
Die Sternsinger werden an ein paar Nachmittagen auf ihre Mission vorbereitet und laufen dann endlich von Haus zu Haus um Spenden für die Kinder zu sammeln. Es war ganz aufregend und die Kinder sammeln diverse Eindrücke. Sie wurden nicht von allen Menschen freudig empfangen. Auch das gehört dazu. Sie wurden auch abgewiesen. Es gab Menschen, die die Kinder nach ihrer Berechtigung fragten. Nix ungewöhnliches in dieser Zeit. Einige kannten den Brauch nicht – und das im katholischen Bayern… 
Letztlich waren die Sternsinger aber am Ende des Tages stolz auf sich und ihren Weg. Sie haben kräftig gesammelt und nicht nur Geld für die Kinder. Viele unterstützen die Sternsinger und belohnen sie in Form von Süßigkeiten. Und am Abend haben sie diese aufgeteilt, auch mit der „Tafel“. Toll!

Heute war die Aussendung in der Kirche und eine große Schar an Sternsingern zog danach erneut in die Straßen unseres Dorfes, um die frohe Botschaft und den Segen in die Häuser zu tragen. Sie haben dabei Sonnenschein und werden heute Abend nach vollbrachtem Gang sicher kaputt ins Bett fallen. Morgen haben die Ferien ein Ende und der Alltag beginnt.


Jauchzet, frohlocket….!

Huhu,

da bin ich mal wieder! Dieses mal schicke ich Euch einen lieben Gruß mit der Einladung zu unserem diesjährigen Konzert in Taufkirchen. Wir singen wieder drei Teile aus dem Weihnachtsoratorium von Bach. Es wird wieder eine Freude sein, mit ungefähr 120 Chorsängern auf dem Podest zu stehen. Im Moment laufen die Proben auf Hochtouren und so könnt Ihr Euch vorstellen, dass ich viel Zeit damit verbringe, mir die Noten einzupauken. 🙂

Es wird schon! Wer also in der Nähe ist, bekommt Tickets über München Ticket. Würde mich freuen Euch zu sehen.


Refugees Welcome!

Hallo Ihr!

Auch wenn ich glaube, dass wir kreativen Bloggerinnen eh nix mit Fremdenhass am Hut haben, möchte ich gerne Farbe bekennen und sagen, daß ich Flüchtlinge willkommen heiße. Vielleicht hilft es, wenn wir tatsächlich positive Signale senden. Die schlimmen Nachrichten gehen mir auf den Keks und räumen dem Rassismus Platz ein, der ihm nicht zustehen sollte.

Wir leben in einem kleinen Dorf in Bayern und haben in neu aufgestellten Containern ca. 80 Menschen (Familien) aus verschiedenen Ländern aufgenommen.  Es gab einen Tag der offenen Tür,  bevor die Familien eingezogen sind. Es gab Einheimische, die Ängste hatten, ja. Es gab aber mehr Menschen, die sich in einer Helfergruppe zusammen geschlossen haben, um mit ihren Mitteln so gut wie möglich zu helfen. Sowohl die Kirchengemeiden, als auch Einzelpersonen und Vereine haben sich gleich engagiert. Seit die Familien da sind, werden für sie Gegenstände des täglichen Lebens, Klamotten mit Hilfe von z.B. doo_le – Listen oder Fa_ebook-Listen gesucht. Da es leider keinen Lagerraum gibt, ist man auf die Lieferung von den Sachen angewiesen, die gerade gebraucht werden.

Ich bin ganz stolz darauf, daß es in unserem Dorf soviel Engagement und Ehrenamt gibt. Vor nun bald zehn Jahren sind wir hierher gezogen und fühlten uns von Anfang an sehr willkommen. Wir können aus eigener Erfahrung sagen, daß man sich gerne in eine Gesellschaft einbringt und versucht etwas von dem zurück zu geben, was man selber erfahren hat, wenn einem der Start so einfach gemacht wird.

Drum schicke ich heute dieses positive Beispiel auf die Reise. Mögen sich mehr damit solidarisieren, als mit den paar Idioten.

PS: Lu hat diesen netten Sticker gemalt, der zu den Aktionen in der Großstadt verlinkt. ich fand ihn hübsch und habe ihn daher mitgenommen. Es gibt sicher eine Vielzahl an tollen Gemeinden und Städten, die nach ihren Möglichkeiten helfen. Ja, das ist mein Deutschland! Davon möchte ich Teil sein. Danke, daß es möglich ist.

Schäl ist wieder da – die Freude ist groß

Oh, was für ein toller Tag!

Unser verschwundener Kater Schäl auch Paul genannt ist wieder da. Ich hatte sein Verschwinden hier kurz erwähnt. Nach 11 Tagen hat er den Weg nach hause gefunden. Seinem Aussehen nach zu urteilen, war er eingesperrt. Er ist ziemlich ausgetrocknet und torkelte eher, als dass er lief. Jetzt ist er gerade beim Tierarzt und bekommt eine Infusion, die hoffentlich seine Lebensgeister reanimiert. Man konnte ihm ansehen, dass er uns und sein zuhause vermisst hat.

Sein Bruder fand seine Rückkehr gar nicht so toll und faucht ihn und uns nur an. Hoffen wir mal, dass sich das wieder legt. Wir haben ja auch gehofft, dass er wieder kommt und das hat ja auch geklappt.

Wir freuen uns gar sehr und möchten uns bei allen bedanken, die Augen und Ohren offen gehalten haben und sich nach dem Verbleib von Paul erkundigt haben. Das war ganz große klasse!

Wir werden heute viel Zeit und Kuscheleinheiten mit unseren Katern einlegen und wünschen Euch, bei dem was Ihr so treibt, ganz viel Spaß und Freude!


Trommeln statt zuschauen!

Hallo Ihr Lieben!
Hui, heute wird es politisch-emotional. Ich möchte mittrommeln – bei Pamela! Sie hat recht mit dem was sie schreibt. Und ich kann mich ihr voll und ganz anschließen. Gerade in der Adventszeit, in der wir auf die Ankunft des Herrn warten, ist es unglaublich, was in den Köpfen von manchen Mitbürgern für ein gequirlter Mist rauskommt. Wie schrecklich muss es für einen Asylbewerber sein, der schon alles verloren hat oder ganz viel entbehren muss, was ihm lieb und teuer ist, hier auch noch so unmenschlich behandelt und ausgegrenzt zu werden. 

Macht auch mit beim Trommeln!

Ich bin froh, dass es viele Menschen gibt, die sich ehrenamtlich dafür einsetzen, dass sich die Flüchtlinge einsetzen. DANKE dafür!