Vorher – Nachher – mein Atelier versank im Chaos

Der große Vorteil, wenn man auf einen Markt geht, ist, dass alles so schön im Chaos versinkt. Schön? Naja. Man hat auf jeden Fall einen Grund, dass Ganze aufzuräumen. Das habe ich am Sonntag gemacht. Ich freue mich, dass es erfolgreich war.

Zuerst habe ich meine Waren in das vormals leere Regal geräumt. Wie ich die Sachen vorher in das Regal gepasst haben, weiß ich nicht. Ich bin mir ganz sicher, dass ich nicht mehr Produkte mit zurück gebracht habe vom Markt. 🙂 Mein Tisch ist auch voll leer geworden.

Ich habe wieder sehr viele schöne Stoffe gefunden. Ganz viele Projekte schweben mir nun vor. Ganz sicher sind einige Pullover und wärmere Sachen dabei.

Ganz cool finde ich den neuen Platz für meine Stickmaschine gefunden habe. Sie ist in die Dachschräge nach hinten gerutscht. Wenn ich sie nicht brauche, mache ich den Vorhang einfach zu. Klasse, oder? Dann sieht es nicht mehr so voll im Raum aus.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

und was wird mit der alten Küche?

Bevor die ganze Aktion mit dem Küchenumbau überhaupt anfing, machte ich mir Gedanken, was wir denn mit der alten Küche machen könnten. Verkaufen? Ja, keine schlechte Idee. Küchen werden immer gesucht. Aber! Hey, meine Küche war ziemlich toll ausgestattet. Nicht hübsch, aber sehr praktisch. Einen normalen Schrank hatte ich schon nicht mehr. Nur Schubladenschränke. Ich finde die ungeheuer praktisch und auch wenn sie teurer sind. Das ist es mir wert. Die Schränke sind an sich noch super. Also ausmessen – neuen Platz suchen!

Drum nicht lange gefackelt – ab damit in mein Atelier. Auch hier sind Schubladen optimal, vor allem, wenn sie so tief sind. Und so sind sie in der letzten Woche in einer Nacht und Nebel-Aktion umgezogen.

Die Hängeschränke haben wir kurzerhand umgedreht, so dass der Griff oben ist. Wow – toll. So habe ich massig neuen Platz gewonnen. Hinter den Türen passiert meinen Schätzen nichts.
Der Rest der Möbel ging noch in das danebenliegende Bad. Hier bot sich die Dachschräge formidable an. Und nun finden hier Handtücher und andere Dinge einen tollen Platz.

Die Hängeschränke auf der rechten Seite sind auch umgekehrt. Es sind nun Klappen, die von oben aufgehen. Hihi. Ich freue mich so. Meine Messungen sind aufgegangen und ich habe den alten aber einwandfreien Möbel eine neue Aufgabe zugeteilt. Yeah! Gut, ne?

Euch ein schönes und erholsames Wochenende! Wir erholen uns auch!

Spieltuch für die Kleinen – neu bei Becki-Design

Letztens wollte ich mal wieder was Anderes ausprobieren. Neu erfunden, habe ich es nicht. Gesagt, getan. So sind diese Spieltücher entstanden. Sie sind mit Bändchen und Kordeln und mit Knisterfolie ausgestattet. Eine Applikation hier, eine Häkelblume da – fertig ist das Tüchlein. Und das absolute Muss bei einem solchen Tuch, sind wohl die Zipfel aus Jerseystoff, die mit einem Knoten versehen sind. Naja, ehrlich gesagt, bin ich immer wieder überrascht, wie lange man auch an so kleinen Projekten arbeiten kann. Wenn sich dann die Kleinen freuen, freut es mich aber auch! 

 Frohes Schaffen!

Dat is für die Füße… warme Socken für’s Bett

Na? Seid Ihr noch auf der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk? Da hätte ich was für Selberbastler. Meine Mutter war zu Besuch und war traurig darüber, dass ihre Bettschühchen langsam auseinander fallen und Ersatz nur schwer zu bekommen sei. Naja, das sollte wohl kein Problem sein in meinem Atelierchen passende Stoffe für Bettschuhe zu finden. 

Los ging es also. Ich habe BW-Teddy verwendet und einen schönen Jersey. Aus meinem Socken habe ich ein Schnittmuster skizziert, dann viermal den Außenstoff und viermal den Innenstoff zugeschnitten. Den bunten Außenstoff habe ich einmal komplett (natürlich oben nicht) in einem Rutsch zusammen genäht. Der Teddystoff wird ähnlich genäht. Unten bleibt aber eine Wendeöffnung. Dann wir es etwas tricky. Rechts auf rechts werden die beiden Füßlinge ineinander gesteckt, so dass der Teddystoff links außen liegt. Dann wird ein Bündchen (zusammengenäht und einmal geklappt) mit der offenen Kante nach oben in die Öffnung zwischen den Innen- und den Außenstoff gelegt und dann festgenäht. Na? Seid Ihr noch bei mir? Dann wird die Socke nur noch durch die Wendeöffnung gewendet, diese geschlossen und fertig sind die hoffentlich warmhaltenenden Füßlinge für die Omma! 
Gutes Gelingen und immer einen Satz warme Füße wünsche ich Euch!

Abschiedsgeschenk Kindergarten

Hallo,

einige Wochen ist es her, dass unsere Kleine ihr Abschiedsfest im Kindergarten hatte. Da kam natürlich die Frage auf, was die Vorschulkinder als Abschiedsgeschenk den anderen Kindern und den Erzieherinnen hinterlassen könnten. Bisher sind so tolle Sachen, wie Uhren mit Fotos von den Kindern bedruckt oder riesige Collagen mit Fotos der Kinder gebastelt worden. Derer Ideen waren schon viele in den vergangenen Jahren umgesetzt worden. So mussten wir uns was neues einfallen lassen.

Schnell war klar, es sollen Kissen werden. Die Gruppe hatte sich vorgenommen, eine neue Leseecke zu gestalten. Ich hatte vor einiger Zeit mal ein paar Kissenbezüge neu gemacht, aber Kissen, vor allem in einer Leseecke, kann man ja nie genug haben.

Also war die Idee geboren, dass die Kinder ihre Handabdrücke auf Stoffstückchen verewigen. Aber nicht nur einfache Handabdrücke, sondern Tiere wollten sie hinterlassen, signiert mit ihrem Namen.

Mit Stoffarbe und Stoffmalstiften haben sich alle Vorschulkinder getroffen und wirklich gezaubert. Bei der Entstehung der individuellen Stoffstücke war ich nicht dabei. Umso mehr war ich höchst erfreut und geflasht, als ich die Ergebnisse zum Zusammennähen bekam.

Damit Ihr es etwas genauer sehen könnt, hier ein paar Details.

Sind die nicht toll geworden?
Den Kindern muss es Spaß gemacht haben und die Erzieherinnen waren hin und weg von den schönen Kissen. 
Die Kissen werden hoffentlich bei vielen schönen, gruseligen, und lustigen Geschichten zum Kuscheln einladen und an unsere Vorschulkinder erinnern. 
Es war eine tolle Zeit in der Mäusegruppe! Vielen herzlichen Dank für wundervolle Jahre für unsere Kinder!

Hochbeet – eine feine Sache

Hallo,

so, heute geht es mal wieder in unseren Garten. Ich wollte immer schon mal von unserem tollen, vom besten Ehemann gebauten Hochbeet vorschwärmen. Gerade jetzt – zur Zeit der Schnecken…

Also – hier ist eines von unseren Beeten.

Wir hatten jenseits des Weges mal einen ganz tollen Gemüsegarten *hüstel*. Im ersten Jahr haben wir noch voller Elan ausgesät und gepflanzt, was das Zeug hielt. Wir hatten einen Tomatenertrag, den wir nicht mehr essen konnten. Im zweiten Jahr wurde es schon mauer. Es gab mehr Schnecken, die sich in den inzwischen schützenden Pflanzen „schnecken-„wohl fühlten. Die Wurzeln der Nachbarhecke kamen ins Gemüsebeet, dass nicht mal mehr der gute Spaten ein Durchkommen fand.

Kurz: Wir mussten nach einer Alternative suchen.
Da der Grünstreifen, auf dem die Hochbeete entstanden sind, eine super schlechte Erde hatten, haben wir hier einfach aufgestockt. D.h. nachdem die Entscheidung getroffen war, wo die Beete ihren Platz haben sollten, hat der Projektmanager das Ganze in die Hand genommen. Es hat zwar ein Weilchen gedauert, bis er sachkundig genug war, um einen Plan zu machen und die richtigen Bretter und Schrauben zusammengetragen waren, aber so ist das nun mal: Gut Ding will Weile haben.

Wir haben da nun ein Lärchenholz-Schätzchen mit Edelstahlschrauben seit über einem Jahr. Und ich kann Euch sagen: So ein Hochbeet verschlingt Unmengen an Erde. Außer unserem kompletten Gemüsegarten, der gesiebt und ent-unkrautet hinein ging, kam sogar noch ein Freund mit einem Hänger mit Kompost und es sackte doch noch ein über den Winter. Inzwischen haben wir ein gutes Niveau.

Es ist einfach perfekt: 
Schnecken haben wir zwar immer noch, aber sie lassen sich in der Abenddämmerung wesentlich einfacher absammeln. Auch Unkraut ist halb so schlimm. Ein bisschen haken auf Popohöhe – das ist Luxus. Die Ernte ist auch ganz ordentlich. Bislang haben wir Pflücksalat, Rucola und ganz zarten Kohlrabi geerntet. Eine Gurke schmeckte auch recht gut. Nun warte ich auf die Tomaten und Zucchini. Die Früchte sehen vielversprechend aus. Aber wir sind hier nun mal ein paar Meter hoch und immer etwas später…

Falls Ihr Fragen habt, ich gebe sie gerne an den Projektmanager weiter. Ich kann nur sagen, wenn Ihr überlegt ein Hochbeet zu machen, macht es. Ich finde es fantastisch und es sieht auch noch toll aus, oder?

LG
Henrike

technische Daten des Hochbeets:
Größe: 1x3m und 1x1m, ca. 1 m hoch
Material: Lärchenbretter 3cm dick, Kantholz auch aus Lärche, Edelstahlschrauben, Noppenfolie (benutzt man beim Bau, um Außenwände trocken zu halten)
Kosten: ca. 600 EUR
Bauzeit: 1,5 Tage
Planzeit: hm, weiß nich! 😉