12 von 12 im August 2018

 

Yeah – heute ist der 12. mal ein Sonntag und wir haben ja am Mittwoch Feiertag. Drum haben wir uns entschlossen eine kleine Auszeit zu nehmen. Kennt Ihr das auch, dass wenn Ihr daheim seid, kaum sitzen bleiben könnt? Ich finde das schon echt krankhaft. Kaum sitze ich ein paar Minuten im Garten und lese ein bisschen, schaue auf – oh, da hängt ein Zweig, der da gar nicht wachsen sollte… schon ist die Ruhe vorbei und ich laufe durch den ganzen Garten auf der Suche nach diesen Zweigen, die da nicht sein sollen… Wenn es schlimm kommt, finde ich eine Schublade, in der ich einen Draht suche. Die ist dann so unaufgeräumt, dass es bei dieser Baustelle weiter geht. Inzwischen ist es schon besser geworden, aber ich muss mir da oft genug gut zureden – so nach dem Motto: ein bisschen Unordnung hat noch niemanden umgebracht.

Nix wie raus – zum Campen

Also zurück zum Thema – wenn wir also eine Auszeit nehmen, bedeutet das weg von Haus und Garten. Da kann Mama nix machen, als die Zeit mit der Familie verbringen und so geschehen am Sonntag.

  • Nach einem schönen Frühstück im sonnigen Garten packen wir die restlichen Utensilien, die wir zum Campen am Isarhorn benötigen.
  • Auf dem Weg dorthin wollen wir eigentlich beim Heimatmuseum einkehren,
  • leider habe ich nicht gelesen, dass es erst um 13.00 Uhr öffnet.
  • na, dann eben gleich Aufbruch zur 1,5 stündigen Tour
  • vorbei an ziemlich wasserarmen Isararmen
  • mit eiskalten Temperaturen.

  • Angekommen am Campingplatz und ziemlich schnell einen schönen Ort für unser
  • Zelt und unsere
  • Hängematte gefunden
  • Mein Nagellack passt perfekt zur Farbe der Isar.
  • Der Grillplatz wird an der Isar positioniert. Es ist absolutes Feuerverbot abseits der Isar (Waldbrandgefahrenstufe 4). Gekocht wird vom Mann, der sich um alles, auch das leibliche Wohl der Familie kümmert – toll!
  • Abendleuchten an den Bergen – ist das super

Und eigentlich waren uns auch noch die Perseiden versprochen worden. Leider bekamen wir die abends nicht mehr zu sehen. Es bewölkte sich und wo war der Blick versperrt. Als dann die ersten Tropfen fielen, krochen wir alle in das Zelt.

Mitten in der Nacht wachte ich auf und siehe da – sternenklar – hammermäßig viele Sterne waren zu sehen und in den paar Minuten, in denen ich noch keine Nackenstarre bekam, zählte ich bereits vier Sternschnuppen.

Den nächsten Tag erkunden wir die Geisterklamm und am Nachmittag, als wir zum See zum Baden wollen, zieht es sich zu. Also geht es zum Zeltplatz und es heißt schnell alles zusammenpacken – ein nasses Zelt mit heimnehmen wäre zu blöd. So hatten wir nur eine kurze,  aber sehr schöne Auszeit in der Natur. Wiederholung garantiert.

Damit husche ich zu Caro und Draußen nur Kännchen.

Und ich wünsche Euch eine schöne Woche.

Die heiligen drei Könige – die Sternsinger

Ich bin ganz stolz, dass unsere beiden bei den Sternsingern in diesem Jahr dabei sind. Tausende von Kindern engagieren sich immer Anfang des Jahres um das Hochfest der Heiligen drei Könige für Kinder. Das Thema lautet heuer „Respekt für Dich, für mich, für andere in Bolivien und weltweit„. 
Die Sternsinger werden an ein paar Nachmittagen auf ihre Mission vorbereitet und laufen dann endlich von Haus zu Haus um Spenden für die Kinder zu sammeln. Es war ganz aufregend und die Kinder sammeln diverse Eindrücke. Sie wurden nicht von allen Menschen freudig empfangen. Auch das gehört dazu. Sie wurden auch abgewiesen. Es gab Menschen, die die Kinder nach ihrer Berechtigung fragten. Nix ungewöhnliches in dieser Zeit. Einige kannten den Brauch nicht – und das im katholischen Bayern… 
Letztlich waren die Sternsinger aber am Ende des Tages stolz auf sich und ihren Weg. Sie haben kräftig gesammelt und nicht nur Geld für die Kinder. Viele unterstützen die Sternsinger und belohnen sie in Form von Süßigkeiten. Und am Abend haben sie diese aufgeteilt, auch mit der „Tafel“. Toll!

Heute war die Aussendung in der Kirche und eine große Schar an Sternsingern zog danach erneut in die Straßen unseres Dorfes, um die frohe Botschaft und den Segen in die Häuser zu tragen. Sie haben dabei Sonnenschein und werden heute Abend nach vollbrachtem Gang sicher kaputt ins Bett fallen. Morgen haben die Ferien ein Ende und der Alltag beginnt.


Ausflugsziel – Kirchsee

Tolles Wetter zog uns uns letzte Woche zum Kirchsee. Auch wenn wir etwas spät für buntes Laub da waren wie ich Euch hier schon mal gezeigt habe, so hat uns dieses mal der Sonnenuntergang mächtig verzaubert. Kennt Ihr Bob Ross? Dann wisst Ihr was ich meine, wenn ich sage, dass der Kirchsee was für ihn gewesen wäre. Er malte Ölgemälde bevorzugt mit Spiegelungen im See.

Und wenn Du denkst, es geht nicht kitschiger, warte noch ein paar Minuten.

Wenn Ihr mal die Gelegenheit habt, einen Ausflug dorthin zu unternehmen, macht das. Der Moorsee hat bis jetzt jeden in seinen Bann gezogen, dem ich dieses Idyll gezeigt habe.

Damit sause ich auch ab zur Raumfee, die den Himmel sammelt. Heute kann ich da mal mitmachen.

St. Anna-Fest in Sauerlach

Ihr Lieben!
In der Vergangenheit habe ich bereits über das traditionelle Anna-Fest berichtet. Das könnt Ihr hier finden. Ich war aber wieder mit dem Fotoapparat unterwegs und habe ein paar schöne Bildchen eingefangen. Dieses Jahr war das Wetter grad recht. Es war nicht zu heiß. Ein tolles Sonntagswetter.

In der Mitte sitzt der Bremser. Er wurde von den Zuschauern recht belächelt. Drum lacht er auch.

 Und mit dem Bild der Hl. Anna wünsche ich Euch noch einen schönen Sonntagabend!

Römastoana feiern 110-jähriges Bestehen

Grüß Gott!

So, und weil ich ja die bayrische Tradition so toll finde, habe ich Euch wieder einige Fotos gemacht. Die Feste sind ein Inbegriff dafür, dass ich mich hier so wohl fühle. Tradition gepaart mit Hilfsbereitschaft und Offenheit sind die Attribute, die ich hier, wo andere nur Urlaub machen, immer wieder total faszinieren. Hier wird g’scheid gefeiert. Jeder packt an, damit das Fest zum Erfolg werden kann.

Der Trachtenverein „D’Rämastoana Sauerlach“ hat am vorletzten Sonntag ihr langjähriges Bestehen gefeiert. Ein Festakt, der natürlich auch mit einer Messe auf dem Postanger gebührend gefeiert wurde. Dabei und bei dem folgenden Festzug zur Festhalle, habe ich einige Fotos gemacht.

Vielleicht könnt Ihr Euch auch dran erfreuen?!

Servus und einen schönen Sonntag Euch allen!

Friday-Flowerday #17/15 oder „Was? Wir haben Mai?“

Oh, was für ein Tag liegt hinter den Bayern… Verregnet bis dort hinaus… Eben eigentlich mehr so Aprilwetter. Dennoch wollte ich Euch meinen von meiner halben Familie auf dem Feld geschnittenen Tulpenstrauß zeigen, den ich letzte Woche bekommen habe. Er steht jetzt schon eine Woche da und hält sich wirklich gut. Wenn man ihn anschaut, könnte man meinen, es wird echt Frühling…. tse… Kleinchen hatte mir auch wieder Gänseblümchen gepflückt, bevor ich den Rasen mähte… hachz – das finde ich schon sehr schön und da freue ich mich sehr. Damit hüpfe ich noch zu Helga, die die Freitagsblümchen für uns sammelt.

Aber nun zu unseren Aktivitäten vom heutigen Tag. Gruseliges Wetter war das zum Maibaumstellen. Und wir sind trotzdem hin. Wir wollten uns dieses, nur alle fünf Jahre, stattfindende Ereignis, auf keinen Fall entgehen lassen. Sogar die Dirndl haben wir tapfer angezogen, der Matsche und den Pfützen zu Trotz. Kleinchen zog zu ihrem Dirndl dann doch brav die Gummistiefel an. Das rosafarbene Dirndl ist inzwischen gewaschen und hängt zum Trocknen auf der Leine – Ihr könnt es Euch vorstellen, warum?

Ich wünsche Euch noch ein wunderschönes Wochenende!