Yeah – heute ist der 12. mal ein Sonntag und wir haben ja am Mittwoch Feiertag. Drum haben wir uns entschlossen eine kleine Auszeit zu nehmen. Kennt Ihr das auch, dass wenn Ihr daheim seid, kaum sitzen bleiben könnt? Ich finde das schon echt krankhaft. Kaum sitze ich ein paar Minuten im Garten und lese ein bisschen, schaue auf – oh, da hängt ein Zweig, der da gar nicht wachsen sollte… schon ist die Ruhe vorbei und ich laufe durch den ganzen Garten auf der Suche nach diesen Zweigen, die da nicht sein sollen… Wenn es schlimm kommt, finde ich eine Schublade, in der ich einen Draht suche. Die ist dann so unaufgeräumt, dass es bei dieser Baustelle weiter geht. Inzwischen ist es schon besser geworden, aber ich muss mir da oft genug gut zureden – so nach dem Motto: ein bisschen Unordnung hat noch niemanden umgebracht.

Nix wie raus – zum Campen

Also zurück zum Thema – wenn wir also eine Auszeit nehmen, bedeutet das weg von Haus und Garten. Da kann Mama nix machen, als die Zeit mit der Familie verbringen und so geschehen am Sonntag.

  • Nach einem schönen Frühstück im sonnigen Garten packen wir die restlichen Utensilien, die wir zum Campen am Isarhorn benötigen.
  • Auf dem Weg dorthin wollen wir eigentlich beim Heimatmuseum einkehren,
  • leider habe ich nicht gelesen, dass es erst um 13.00 Uhr öffnet.
  • na, dann eben gleich Aufbruch zur 1,5 stündigen Tour
  • vorbei an ziemlich wasserarmen Isararmen
  • mit eiskalten Temperaturen.

  • Angekommen am Campingplatz und ziemlich schnell einen schönen Ort für unser
  • Zelt und unsere
  • Hängematte gefunden
  • Mein Nagellack passt perfekt zur Farbe der Isar.
  • Der Grillplatz wird an der Isar positioniert. Es ist absolutes Feuerverbot abseits der Isar (Waldbrandgefahrenstufe 4). Gekocht wird vom Mann, der sich um alles, auch das leibliche Wohl der Familie kümmert – toll!
  • Abendleuchten an den Bergen – ist das super

Und eigentlich waren uns auch noch die Perseiden versprochen worden. Leider bekamen wir die abends nicht mehr zu sehen. Es bewölkte sich und wo war der Blick versperrt. Als dann die ersten Tropfen fielen, krochen wir alle in das Zelt.

Mitten in der Nacht wachte ich auf und siehe da – sternenklar – hammermäßig viele Sterne waren zu sehen und in den paar Minuten, in denen ich noch keine Nackenstarre bekam, zählte ich bereits vier Sternschnuppen.

Den nächsten Tag erkunden wir die Geisterklamm und am Nachmittag, als wir zum See zum Baden wollen, zieht es sich zu. Also geht es zum Zeltplatz und es heißt schnell alles zusammenpacken – ein nasses Zelt mit heimnehmen wäre zu blöd. So hatten wir nur eine kurze,  aber sehr schöne Auszeit in der Natur. Wiederholung garantiert.

Damit husche ich zu Caro und Draußen nur Kännchen.

Und ich wünsche Euch eine schöne Woche.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.