Die Gartenarbeit beginnt früh im Jahr

Wie ich ja schon beschrieb, habe ich in diesem Jahr viele Stunden im Garten verbracht. Einerseits natürlich, weil wir nicht viel anderes machen konnten und durch Homeoffice mehr Zeit war und auch der Urlaub fiel teilweise ins  Wasser. Dazu kam dass das Wetter extrem gut war. Darunter litt auch ein wenig mein Blog. Der Winter war nicht sehr lang und ich erinnere mich, dass ich bereits im Februar und März das Staudenbeet leer räumte, damit die Tulpen und anderen Zwiebelpflanzen ungehindert wachsen konnten. 

Außerdem pflanzte ich bereits Sommerblumenzwiebeln in Töpfe und Schnitt diverse Sträucher. Mitte März bereits schnitt ich schon beherzt in die Rosen, was sich als etwas früh herausstellte, aber mich juckte es so in den Fingern… 😉

Ich hatte einige Blumenzwiebeln im letzten Jahr gesetzt. Davon berichtete ich bereits hier. Und ich war geflasht von den schönen und bunten Blüten. Die ersten Blumen sind doch immer besonders schön.

Und es ist so toll, wie schnell sich der Garten im Laufe der Jahreszeiten verändert. So habe ich dieses Jahr mal ein paar Fotos mehr gemacht. Vorher/nachher finde ich immer so toll.

Februar und April im Staudenbeet 2020

Dann war das Wetter zum Glück mal nicht gut genug, um in den Garten zu gehen und der Keller konnte aufgeräumt werden. Allerdings schmiedete ich schon Pläne für unseren Eingangsbereich, den ich mir fest vorgenommen habe, zu optimieren. Dazu ein anderes mal mehr.

Das Staudenbeet

Der Garten verändert sich auch ohne zutun. Dieses Jahr habe ich mir ebenfalls vorgenommen, das Staudenbeet etwas zu verändern. Einige Stauden, die ich vor ein paar Jahren hatte, wuchsen nicht so toll. Dann sind es wohl nicht die richtigen, denke ich. Den meisten habe ich eine zweite Chance an einem anderen Platz gegönnt. Ein paar habe ich tatsächlich rausgeschmissen aus dem Garten. Zum Teil habe ich sie einfach neu sortiert.

Wie man sehen kann, ist das Beet nicht sehr groß. Ich würde mal schätzen es ist 7 m breit und zwischen 1,5 und 2,5 m tief. Da es geschwungen ist, kann ich das schlecht sagen. Und man sieht, dass ich eben keinen Park anlegen wollte, sondern möglichst viele schöne Stauden zusammen gesetzt habe. Manchmal sieht es sortierter aus, als zu anderen Zeiten – ABER – es blüht immer was. Und auch wenn Blattstauden schön anzusehen sind, hier mag ich das Durcheinander. Mir ist wichtig, dass es immer einen Farbklecks gibt. Und auch wenn mein Vater Gärtner war, so muss ich doch meine eigene Gestaltung bzw. meinen Stil finden und gucken, was hier eben so wächst.

Hauptsächlich habe ich in diesem Jahr Gelb, Blau, und Weiß im Staudenbeet gehabt.

Wenn es irgendwo ein Loch im Beet gibt, stelle ich ganz gerne mal einen Topf dazwischen, der auch eine andere Farbe reinbringen kann. Dabei stellte ich fest, dass mir die warmen Orangetöne auch gefallen. Drum habe ich da ein bisschen nachgerüstet. In Holland habe ich im Urlaub in paar Stauden gekauft und dann meinen neuen Plan mit einer Bestellung im Internet komplettiert. Leider bin ich mit der Qualität der Gartencenterstauden nicht wirklich glücklich. Man merkt, dass die meisten Pflanzen “schnell, schnell” gezüchtet werden. Wenn man sie einpflanzt, fällt einem die Erde oft schon entgegen und es gibt keinen gesunden Wurzelballen. Nachdem ich jetzt, hoffentlich, gute Qualität gekauft habe, werde ich schauen, ob ich damit mehr Erfolg und die gewünschte Wirkung haben werde.

Mai und September im Staudenbeet 2020

Und wie das nun alles zusammenpasst, werde ich erst im nächsten Jahr sehen. Soviel Geduld muss nun sein. Aber ich kann mich ja jetzt schon mal freuen. Derweil schaue ich mir die Fotos von den Blümchen dieses Jahr an und überlege, was denn einjähriges hinzu kommen darf.

Das ist hier mal ein ziemliches Gewimmel….

Also ich bleibe dran und habe mir vorgenommen mehr Bilder zu machen. Leider musste ich beim Durchschauen der Bilder feststellen, dass ich gar nicht so häufig fotografiert habe und wenn, dann gerne einzelne Blüten und oft im Frühling, weil eben dann jedes Hälmchen noch mal schöner ist.

Vielleicht hat Euch mein Gartenjahr gefallen. Für mich ist es auf jeden Fall gut, mir Notizen zu machen. Man vergisst ja doch gerne, was man wann gemacht hat.

Demnächst gibt es dann noch mehr vom Eingangsbereich.

Macht es gut! Und bleibt gesund!

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