Meine Mutter hatte schon dieses praktische Büchlein: „Geranien und Kaffeesatz“. Vielleicht kennt das der ein oder andere? Der Titel bezieht sich darauf, dass Geranien, die mit Kaffeesatz gedüngt werden besonders hübsch wachsen. Und das habe ich Anno 1990 mit meiner Schwester in einem Sommer-Urlaub in einer ziemlich einsamen Berghütte ausprobiert. Wir düngten Tag für Tag die Blümchen am Balkon und nach 3 Wochen standen sie in voller, toller Blüte.

Aber ich schweife ein bisschen ab. Es gibt da so eine ganze Menge Hausmittelchen, die ich immer schon mal ausprobieren wollte. Vielleicht mache ich das nun öfter, wenn die diese Rubrik: „Ausprobiert“ eröffne. Als Ergebnis erhoffe ich mir eine schöne Sammlung von hoffentlich funktionierenden Hausmitteln.

Den Anfang macht das Silberputzen. Ich habe bereits erzählt, dass das ein paar Erinnerungsstücke bei uns Einzug gehalten haben. Dazu gehören ein paar Silbertabletts und Besteck. Das meiste ist lange nicht benutzt worden und fristete in den Dunkelheiten der Schränke ein unbeachtetes Dasein. Wenn ich die Stücke schon habe, so möchte ich mit einigen Teilen umgeben und sie als Dekoration verwenden.

Vorher war aber Putzen angesagt. Und so habe ich in den Weiten des www gesucht und gefunden.

Silber putzen – mit Dingen aus dem Haushalt!

Man braucht zum Silberputzen:

eine Schüssel, Alufolie, Salz oder Essig, warmes Wasser

So geht es – das Silberputzen:

  • Man lege Alufolie in ein dem zu putzenden Stück adäquate Schüssel
  • das zu säubernde Stück wird darauf platziert
  • ein gute Prise Salz oder Essig wird hinzu gegeben
  • Dann wird das ganze mit warmen Wasser übergossen bis es komplett bedeckt ist.

Ca. eine bis zwei Minuten lang bewegt man das Wasser. Ich habe das mit einem Holzlöffel gemacht. Lasst das Silber nicht länger drin. Die Wirkung des Bades lässt schnell nach und danach könnte sich eine Schicht bilden, die sich schwer entfernen lässt.

Ihr könnt zuschauen, wie das Stück langsam wieder zu glänzen beginnt. Danach wird es herausgenommen aus dem Bad und abgetrocknet.

Sollte das Ergebnis nach dem ersten Bad noch nicht so strahlend sein, könnt Ihr den Vorgang wiederholen.

Mein Fazit zum Silberputzen:

Wow, was bin ich begeistert. Erinnere ich mich doch noch an die Tage, an denen das Silberbesteck mit Paste und Stück für Stück poliert werden musste.

Na, vielleicht habt Ihr Lust das mal nachzumachen. Lasst mich wissen, welches Schätzchen seinen Weg aus dem Schrank auf die Kommode gefunden hat. Ich würde mich freuen!

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