Über mich

Wer steckt hinter Becki?

Ich bin Henrike. Mit meiner Familie lebe ich im Süden von München in einer überschaubaren bayrischen Gemeinde, wo wir uns, auch als Zugereiste (vermutlich werden unsere Kinder noch als Zugereiste bezeichnet, wenn sie sich mal hier niederlassen) sehr wohl fühlen. Zur meiner Familie gehören mein Mann, zwei Mädels, die einem den letzten Nerv rauben, aber auch den Himmel auf Erden bescheren und zwei Kater. Nebenher arbeite ich in Teilzeit in einer IT-Firma. Und all das ist irgendwie Grund, warum ich seit einigen Jahren mein Hobby zum Nebenjob und Gewerbe gemacht habe.

Und woher die kreativen Adern? Gene, glaube ich!

Irgendwie habe ich immer was Kreatives gemacht, solange ich mich erinnere. Das fing an mit Batiken, ich habe die Strickphase in den 80ern mitgemacht. Von meinem ersten verdienten Geld habe ich mir Seidenfarben gekauft und die ersten Tücher gemalt. Mein Zimmer habe ich als Jugendliche mit Vorliebe umgeräumt und umdekoriert und habe meine Mutter damit in den Wahnsinn getrieben (weil man ein voll gestelltes Zimmer doch so schlecht sauber halten kann!) In der Schule habe ich alles belegt, was mit Kunst und Werken zu tun hatte.

Mein Vater hatte eine sehr professionell eingerichtete Schreinerwerkstatt und hat hobbymäßig sehr viel Zeit dort verbracht – und ich mit ihm. Dort hatte ich meinen ersten Kontakt mit Holz. So entstanden erste kleine Blumenbänke. Das mit dem Möbelbau habe ich während des Studiums zur Perfektion getrieben. In einem 15 qm Zimmerchen mit Dachschräge musste jedes Winkelchen ausgenutzt werden und das wurde es.

Meiner Mutter habe ich viel über die Schulter geguckt, die viele Kleidungsstücke genäht hat. Ich dürfte aber nie an die kostbare Maschine und selber was nähen.

Aber dann habe ich eine wirklich alte Koffernähmaschine geerbt und mit der habe ich genäht, was das Zeug hielt. Ich habe mich über Gardinen und Kissen und Karnevalskostümen immer weiter entwickelt. Die kreative Ader musste ich nicht entdecken. Die war schon immer da. Großmütter und -väter waren Schneidermeister und Hutmacher...

Während Schule, Ausbildung, Studium, Karriere und Familie konnte ich leider zeitweise nicht so kreativ sein, wie ich gewollt hätte.

Das gute Gefühl, wenn Du was in der Hand halten kannst

Mit der Geburt der ersten Tochter habe ich wieder angefangen mit dem Nähen. Vor sechs Jahren startete ich durch mit meinem Shop auf DaWanda. Sehr viel Erfolg habe ich auch auf Märkten. ENDLICH – ich habe meine Erfüllung gefunden. Am Ende eines Prozesses halte ich ein fertiges Stück in der Hand, auf dass ich stolz sein kann und das Freude bereitet.

Inspiration und Vorbilder

Ich lasse mich gerne von der Natur inspirieren, insbesondere von Blumen und ich freue mich natürlich auch immer über schöne Anregungen in anderen Blogs und aus Zeitschriften. Als Vorbild würde ich nach wie vor meinen Vater nennen, der einfach mal Dinge ausprobiert hat. Das mache ich auch oft so. Hinterher freue ich mich über erstaunlich schöne Ergebnisse.

Hauptsache bunt

Meine Produkte müssen bunt sein. Ich brauche Farben für mein Seelenheil. Ich finde Bunt macht gute Laune.

Mein Schaffensort

Unterm Dach habe ich mein Atelier eingerichtet. Dort stehen meine Nähmaschinen, Schreib- und Schneidetisch. Schätzungsweise verbringe ich 20 -25 Stunden mit dem Herstellen meiner Produkte, aber auch mit den dazugehörigen Tätigkeiten wie Shoppflege und meinem Blog. Das gehört schließlich dazu. Ich habe vier Maschinen in ständiger Benutzung. (Janome Horizon 8900QCP als Nähma, Bernina 800 DL als Overlock, Janome 1000 CPX als Cover und eine Brother 750e als Sticki). Meine Urgroßeltern und Großeltern hätten bei dem Fuhrpark echt geschaut.

Meine Vision

Jeder Kunde bekommt sein wirklich ganz persönliches und individuelles Stück. Ich finde es besonders schön, wenn ein Kunde zu mir ins Atelier kommt und mit mir zusammen die Stoffe für ein sehr persönliches Geschenk aussucht. Da hat er oder sie auch das Gefühl mitgestaltet zu haben. Und so ist es ja auch.

Darf ich auch für Dich tätig werden? Ich würde mich freuen.

Ein Kommentar ist aber ebenso herzlich willkommen!

Schön, dass Du da bist!

PS: Becki kommt übrigens von meinem Geburtsnamen. Es gab eine Zeit, in der ich so genannt wurde. Aber ich habe mich dagegen gesträubt, weil es eigentlich der Kosename von meinem Vater war.

So könnte man sagen: In memoriam Dad!