Das Nähstüberl

Hallo Ihr!

Ich gebe zu, ich liebe es, in fremde Nähstübchen einen Blick zu werfen. Ihr auch? Also, nachdem letzte Woche ein paar Möbel vom Schweden dazu bekommen habe, machte ich gleich mal ein paar Bilder.

Das mit dem Regal war übrigens so, dass ich – oh Schreck – für das Billy ein Aufsetzregal haben wollte und das, wo diese Serie doch grad ausläuft. Ich hatte also meine liebe Not überhaupt noch einen Aufsatz zu bekommen. Man montierte mir ein völlig verstaubtes Etwas ab, dass ich erst mal quer durch den Laden, in den Keller schleppen musste, bis ich dort einen Einkaufswagen bekam. Bei der Fundgrube angekommen, überraschte mich der kompetente Mitarbeiter mit der Aussage: Also zwei habe ich noch originalverpackt. Möchten Sie die? Häh? Ja klar…. Juppie! Dann fragte ich noch nach Expedit. Nein, die sind lange aus und Kallax hat auch ganz andere Maße. Die beiden sind überhaupt nicht kompatibel. Oh Schreck! Und jetzt! Gibt es beim Auktionshaus so was? Ja, aber nur überteuert. 


Ich habe mich dann trotzdem erst mal über mein Billy-Schnäppchen gefreut und habe daheim in den Kleinanzeigen des großen Auktionshauses geschaut und wurde glatt fündig. Drei Tage später hatte ich mein drittes Würfelregal und konnte den Schneidetisch komplettieren und das zu einem annehmbaren Preis. Super cool!

Für meinen „Showroom“ könnte ich mir durchaus was hübscheres als ein offenes Regal vorstellen, aber nun habe ich ein paar schöne selbstgemachte Dinge griffbereit, wenn mal wieder jemand zum Shoppen kommt. Über die Installation meiner Leinwand bin ich nach wie vor ganz glücklich. Wenn ich Fotos mache, rolle ich den Schneidetisch vor den Rolladen, rolle den aus, ziehe mir die Fotolampen ran und los geht  es.

So und ich freue mich wie ein Schnitzel und werde an meinem großen Schneidetisch erst mal wieder ein paar Schätzchen anschneiden.

Und wie sieht es bei Euch aus? Ich komme gerne mal schauen! 🙂

Nähgrüße
Henrike

Flohmarktausbeute und Sonntagsgruß

Hallo und einen wunderschönen Sonntag Euch allen!

Heute war ein erfolgreicher Tag! Ich bin nach einer schönen Feier gestern Abend und nettem Besuch heute Morgen um 9.00 Uhr auf dem nahe gelegenen Flohmarkt vor dem Frühstück und habe etwas gestöbert und gefunden. Eigentlich wollte ich nur ein Schälchen für Gemüse kaufen… Ich habe zwar eins, aber das zeige ich Euch nicht, ist irgendwie nicht so hübsch.

Viel schöner dagegen schien mir diese sehr hohe Emaillekanne…

diese Calendula (Ringelblume), die wir zeitweise im Garten hatten, die aber leider ausgerottet war….

diese wunderhübschen breiten Webbänder…

und diese nette Fischleinvase. Die andere Vase habe ich letzte Woche auf einem Flohmarkt gefunden. Die ist leider undicht. Kann ich also nur draußen benutzen. Ich hoffe das gleiche Schicksal wird nicht mit der Fischleinvase sein… Ich werde berichten. Auf jeden Fall habe ich nun zwei neue Exemplare, die ich für den Flower-Friday bestücken kann.

Und wenn Ihr nicht wisst, was Ihr heut noch auf die Schnelle zaubern sollt, empfehle ich Euch hier noch mal die Franzbrötchen. Die mussten bei uns gestern dran glauben. Hmmm, die sind sooooo lecker!

Hier zum schnell machen das Rezept von Fräulein Ordnung kopiert:

Franzbrötchen
Ein Tütchen Hefe in
200 ml lauwarme Milch auflösen,
500 g Mehl, 80 g zerlassener Butter, 50 g Zucker, 1 Ei, 1 Prise Salz
miteinander verkneten & 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.
Den Teig groß ausrollen und mit 70 g flüssiger Butter bestreichen
100 g Zucker + Zimt mischen & auf die Butter geben.
Den Teig aufrollen, in 2 cm breite Scheiben schneiden und mit einem Holzlöffelstiel auf die schmale Kante pressen. Die Franzbrötchen nochmal 15 Minuten gehen lassen (5 Minuten tun es auch) und dann bei 180 grad 15 Minuten backen. Nicht zu lange im Ofen lassen, sie werden sonst zu knusprig und sind nicht mehr so saftig!

Schönen Sonntag und
LG
Henrike

neues Bücherregal

Ausgangssituation – ging so gar nicht mehr!

Hallo Ihr Lieben!

Es war mal wieder Wochenende und ich habe es endlich  geschafft ein paar Fotos von unserer neuesten DIY-Errungenschaft zu bearbeiten.

Wie Ihr seht, hatten wir hier eine echte Baustelle. In einem ganz kleinen Flürchen vor meinem Atelier standen zwei Regale von mir aus der Studienzeit übrig geblieben waren. Die waren für Taschenbücher viel zu tief und nahmen in diesem schmalen Stück viel zu viel Platz weg und haben dazu verführt, immer mal wieder was darauf abzulegen. Und schön – nein, das waren sie auch nicht. Also hieß es: Marke Eigenbau. Im angrenzenden kleinen Bad hatten wir schon einmal sehr gute Erfahrung mit dem Beizen einer Echtholzplatte gemacht (und das grenzt direkt an das Flürchen und so hat mein Göttergatte einen Rahmen aus Echtholz gezimmert und hat diesen schön in „Ebenholz“ gebeizt, ich habe das dann noch lackiert und gemeinsam haben wir die Höhen für die Regalbretter festgelegt. Als Bretter dienen die „08/15 Bretter“ aus dem Baumarkt, die mein Mann dort hat schmäler schneiden lassen. Denn: warum soll man soviel Platz verbraten für Taschenbücher?

Wir haben das Regal etwas „schwebend“ an die Wand geschraubt. So sieht man den Teppich drunter und ich finde immer, dass es den Raum größer macht, wenn man unter die Schränke gucken kann. (So haben wir das in unserer Küche auch – kann ich bei Gelegenheit mal zeigen.) Und nun?

Jedes mal, wenn ich in mein Atelier gehe, bin ich total glücklich über diesen „Um- und Neubau“. Danke Spatzl – gelle? Es hat sich wirklich gelohnt. Denn außer, dass es nun viel schöner aussieht, beherbergt es außerdem sehr viel mehr Bücher.

jetzt auch mit Farbsortierung

Und auch wenn es jetzt nach Farben sortiert ist, liebe Bibliothekarinnen im Freundes- und Verwandschaftskreis – die Bücher sind auch nach Themen sortiert! Also kein Grund zum Haare raufen. 🙂

Ich grüße Euch und wünsche Euch einen guten Wochenstart.

LG
Henrike

Renoviertes Kinderzimmer

Na, Ihr!

Ich habe Euch doch erzählt, dass wir Kinderzimmer umgeräumt haben. Hier ist nun das Ergebnis und das Zimmer der Großen. Es wurde ein bisschen gestrichen und ein bisschen geschoben.

Die Große hat sich sehr über die Blumen mit den Spiegeln gefreut. Diese Wanddekoration mit den Blumen ist ganz fix gemacht. Gemalt habe ich diese mit einem kleinen Farbentester für 1,99 EUR aus dem Baumarkt. Jetzt habe ich was übrig und könnte irgendwann mal ein paar gewünschte  Schmetterlinge zufügen.

Die Spiegel sind aus Acryl (auch Baumarkt) und werden mit beigelegten Klebepunkten an glatten Oberflächen fixiert. Mit denen könnte man noch viele andere Sachen machen…. – let’s see! Na? Ist doch mal was peppiger, als eine langweilige Wand, so eine Wandmalerei, oder?

Liebe Grüße

Henrike