Kindergartenabschied – Geschenkidee von den Kindern

Diese Geschenkidee ist der absolute Renner für den Kindergartenabschied. Kinder können selber gestalten und ihren Handabdruck hinterlassen.

Ein großer Rutsch an Kissenhüllen machte sich in den letzten Tagen auf den Weg zur Kundschaft. Die Bezüge sind für Kindergartenkinder, die Ihrer Gruppe bzw. Ihrer Erzieherin ein Abschiedsgeschenk machen wollen. Zum Teil sind sie mit den Namen der Kinder bestickt, zum Teil nicht.

Die Kinder machen mit Stoffmalfarben Handabdrücke auf den Stoff und kreieren daraus z. B. Tierchen. Natürlich geht es auch nur mit den Handabdrücken. 

 

Hier findet Ihr einen früheren Blogbeitrag, der ein paar Muster enthält. Und nun gibt es auch ein neues Kissenformat. In der Größe 40 x 60 cm biete ich die Kissenhüllen ebenfalls in meinem Shop an.

Im www gibt es unzählige Vorlagen zu dem Thema. Wenn man unter Handabdrücke Tiere sucht, bekommt man eine riesige Vorschlagsliste. Elefanten, Eulen, Dinosaurier, Hühnchen, Tieger, Pferde…. Besonders gefallen mir die Flamingos. Die sind der Hit.

Ich hoffe, ich bekomme demnächst noch ein paar Fotos mit den tollen Kreationen der Empfänger. Sooo sehr würde ich mich freuen die fertigen Exemplare der Kissenhüllen zum Kindergartenabschied zu sehen zu bekommen.

Es freut mich sehr, dass die Kissenhüllen ein so tollen Anklang finden und freue mich auf weitere Bestellungen in meinem Shop.

 

Hochzeitsgeschenke – selber gemacht

Was liegt näher, als die Patentante, die ja wie jeck näht, zu fragen, ob sie das Ringkissen für die Trauung näht. Na klar. mache ich ja gerne. Das kam meiner Vorstellung eines persönlichen Hochzeitsgeschenk sehr entgegen.  Ein bisschen problematisch wird es dann, wenn gewisse Vorstellungen erfüllt werden wollen. Das Brautpaar wollte das Kissen nämlich passend zu den anderen Dekorationen und der Einladung haben. Hm. Da bin ich dann kurzzeitig ziemlich ins Schwitzen gekommen.

Ok – erst mal die Originalvorlage in groß angefordert – dann eine Version geplottet und auf altes Leinen gebügelt.  Mit der Version hätte ich schon leben können, aber so ganz gefiel mir das noch nicht. Also habe ich mich in die Sticksoftware eingearbeitet und nach ein paar Stunden kam dann doch noch eine gestickte Version raus. Und die gefiel mir viel besser, zumal es in den Stickrahmen von Oma passen sollte.

Es ist ja nicht so, als ob man die Arbeitsmittel nicht hätte. Es ist nur so, dass man sie lange nicht ausschöpft und einen Grund braucht, um das mal zu tun und den eigenen Schweinehund zu überwinden. Gut – es ist jetzt nicht so, dass ich mein gewonnenes Wissen jetzt öfter einsetzte, aber ich könnte. Und das ist ja auch schon mal gut. hihi

Ein weiteres Hochzeitsgeschenk, dass ich bereits vor drei Jahren gemacht habe, ist das Kreuz mit den Vögelchen. Schon damals hatte ich den Eindruck, dass das zwischen der Nichte und ihrem Freund was werden könnte.

Letztlich habe ich die geplottete Version für das eigentliche Geschenk hergenommen und die Nichte hat inzwischen einen Schrein für den Rest der Hochzeitsblumen genutzt. Das ist doch mal eine gute Idee.

Und Dank der professionellen Fotos, kann ich Euch hier noch das Ergebnis in hübsch zeigen. Schick, was die heutigen Hochzeitsfotografen alles so erfassen.

Ich hätte mir persönlich nicht vorstellen können, beim Anziehen und Zurechtmachen für die Hochzeit einen Fotografen um mich herum zu haben, aber das scheint heute echt ein „Must“ zu sein. Hach, ich werde wohl auch älter.

Die Hochzeit im letzten Sommer war auf jeden Fall ein bis ins letzte Detail geplantes tolles Fest – echt irre, wie die Nichte bis ins kleinste Detail alles durchgestylt hat. Dagegen war meine Hochzeit vor 13 Jahren fast schon etwas stümperhaft und dennoch – ebenfalls der schönste Tag in unserem Leben.

Allen, die in diesem Jahr den Bund für das Leben eingehen, wünsche ich schon jetzt alles Gute und eine gute Portion Gelassenheit. „Et hät noch immer jood jejange!“

Allen anderen, die jetzt bei mir Schmökern, schaut doch öfter mal vorbei.

Küchenstory – es gibt immer noch Änderungen

Nur mal so zur Erinnerung – das war unsere Küche voher….

Wenn man seine Küche selber einbaut, ist es wohl so, dass man ständig noch was dran ändert, oder? Hm, vielleicht liegt es auch daran, dass ich manche Sachen in der Nutzung nicht so praktisch fand.

Dieses mal haben wir die Beleuchtung verändert. Ich war mal sehr glücklich mit der Beleuchtung. Dennoch.

Mein Mann hatte ja schon die Hängelampen an ein abgehängtes Brett montiert. In diese Löcher hat er jetzt Einbauspots gebaut.

Das hat den Vorteil, dass die Lampen nicht runterbaumeln. Sie haben tolles Licht gemacht, aber sie hingen auch immer im Weg, wenn ich das Fenster mal ganz aufmachen musste.

Seit dem wir die neue Küche haben, ist es viel aufgeräumter. Die Platte macht Lust auf leere Fläche. Leerer als auf den Fotos klappt aber leider nicht. Die Küchenmaschine hat inzwischen einen Platz in einer Schublade gefunden. Kaffeemaschine und Wasserkocher brauche ich zu oft. Die können nicht verschwinden. Mal sehen, was uns/mir da noch einfällt.

Na – ist das Leben nicht ständige Veränderung?

Ja, mir springt da noch die Spülmaschine ins Gesicht. Es ist keine Einbauspülmaschine und sie ist noch recht neu…. Das dauert wohl noch, bis es eine andere gibt. Der Vorteil dieser Maschine ist, dass sie echt größer ist als die Einbaudinger. 🙂

Euch Frohes Schaffen, was immer Ihr so macht!

Neue Topflappen für die Küche

Seit Jahren will ich mir neue Topflappen nähen. Viele bunte Topflappen habe ich gesehen. Thermolam (es verhindert, dass Du Dir die Flossen verbrennst und wird zwischen den Stoff gesteppt) liegt bei mir seit Ewigkeiten im Stofflager.

Als Grundlage für die Umsetzung habe mich mich an die Anleitung von Susanne von Hamburger Liebe gehalten. Sie hat hier ein Tutorial verfasst. Und weil sie es so gut beschrieben hat, verzichte ich hier darauf. Ihr findet dort auch ein Schnittmuster.

Inzwischen sind die neuen Dinger in ständiger Benutzung und auch wenn ich am Anfang skeptisch war, was die Handhabe betrifft, so bin ich inzwischen vom Gegenteil überzeugt. Sie sind absolut hitzebeständig und im Knick lassen sie sich gut packen. Einzig die italienische Kaffemaschine, die gefüllt mit heißem Wasser zugedreht werden muss, weigert sich. Dafür sind die Lappen einfach zu steif.

Ich habe vor, noch weitere dieser bunten Dinger zu nähen. Es gibt noch so viel gehüteten Stoff, der endlich einen sinnvollen Einsatz sucht.

Na, was schiebt Ihr so vor Euch hin? Da gibt es doch sicher auch was, oder etwa nicht? 

 

Flurgestaltung – selber malen ganz einfach

Nicht nur Leinwände und Holztäfelchen lassen sich mit Farbe beschmieren, sondern auch Wände. Das habe ich bereits vor ein paar Jahren gemacht. Und bevor es eine Renovierung gibt, habe ich ein paar Fotos gemacht. So erhalte ich diesen Abschnitt unserer Raumgestaltung.

Grund für die Bemalung der Wand waren die getöpferten Herzen die wir bei der Hochzeit meiner Trauzeugin als Erinnerung mit nach Hause nehmen durften. Ich dachte mir: was soll ich damit nur tun? Und so kam es zu der Idee sie zu Blumen in unserem Hausflur zu machen. Dazu fehlten jetzt noch die Gräser und Stengel, die es zu malen galt.

Unsere Haustür ist grün, der Fußboden grau – das Zwischending ist wohl der Farbton der unteren Wand. Das ist die Farbe, die seit unserem Einzug noch eine Wand im Wohnzimmer ziert.

Der Flur war von den kleinen Händen ordentlich maltretiert worden. Das war der Grund, warum ich mir nun unten eine dunklere Farbe wünschte.  Der kleine Flur mag dadurch zwar kleiner wirken, aber es ist gleich gemütlich.

Mit leichtem Schwung sind die einzelnen Blätter und Stengel auf die Wand gepinselt. Bevor ich an die Wand ging, habe ich auf Pappe ein paar Schwünge ausprobiert und schon ging es los.

Selbst nach ein paar Jahren, habe ich mich nicht satt gesehen, aber demnächst ist mal Zeit für was neues – was? weiß ich noch nicht.

Habt Ihr auch schon Wände bemalt?

Handlettering – schöne Sprüche auf Holz gebracht

Kaum ist ein halbes Jahr vergangen, zeige ich Euch was ich in einem kleinen Workshop einer lieben Freundin ausprobiert habe. Ganz spontan konnte ich daran teilnehmen und habe mal wieder was dazu gelernt.  Zum einen konnte ich mich im Schönschreiben üben und zum anderen auch noch ein kleines Bildchen herstellen.

Ich habe im Freibad Sprüche aufgezeichnet, einzelne Buchstaben skizziert und mich dann für einen Spruch entschieden, den ich in einem Buch gefunden habe. Leider weiß ich nicht mehr in welchem. 

Erst wird also das Holz mit einer beliebigen Farbe gestrichen – gerne auch zweimal mit weiß und dann farbig. Hier haben wir eine Kalkfarbe verwendet. Um den Shabby-Look zu erhalten, kann man mit Schleifpapier einmal drüber gehen. Wenn das Brettchen gut getrocknet ist, geht es weiter.

Dann legt man unter das Muster eine Matrize – ihr wisst schon, was man vorher benutzt hat, um bei der Schreibmaschine einen Durchschlag zu machen, auf dem man dann alle mit Tipp Ex eliminierten Fehler leider doch sehen konnte. Ich habe es festgeklebt. So verrutscht nichts.

Der Kohlestrich zeigt wo jetzt gemalt werden muss. Es lohnt sich einen guten Acrylstifft zu haben. Die gibt es in verschiedenen Stärken und Farben.

Mein Bildchen sah dann so aus. Wieder ein dekoratives Teil. Und wenn man statt dem weißen einen schwarzen Stift nutzt, ändert sich das Aussehen natürlich.

Und der Großen hat das so gut gefallen, dass sie sich auch gleich dran gemacht hat. Kinderleicht lässt sich in relativ kurzer Zeit ein kleines Unikat herstellen. Sie hat das nach einer kurzen Erklärung sehr gut hinbekommen. Der kleine Hingucker steht auf ihrer Bilderleiste und passt farblich in das neue Zimmer.

Ich denke, ich werde das sicher noch mal machen. Es liegen noch fertig geschnittene Bretter parat und Ideen für Sprüche habe ich auch.

Auf dass das Jahr 2018 wieder viele schöne neue Inspirationen mit sich bringt. Zusammen mit der dazu nötigen Zeit, wäre das mein bescheidener Wunsch!