Anni von Schnittreif – I did it again!

Hallo,

der Sommer ist voll da und damit Kind trotz Hitze angezogen für die Schule ist, gab es eine Anni von Schnittreif. Ich habe den Schnitt bereits diverse male genäht. Es ist ein bisschen Tricki die richtige Größe zu finden. Einerseits muss es anliegen, damit es keine Falte wirft, auf der anderen Seite muss man aufpassen, dass es nicht einschnürt. Hier mal die heute „Ausgehvariante“. Luftiger als Jersey ist ein Baumwollstoff allemal. Diese Variante ich wieder mit Beleg genäht.

So ging die Große heute zur Schule. Und weil sie so süß aussah, bin ich durch das ganze Haus, um die Kamera zu holen und ein hübsches Bild zu machen.

Ich wünsche Euch einen tollen sonnigen Tag!

N E U – Das Wendekissen von aprilkind

Hallo Ihr Lieben!

Es war großartig, als ich die Mail von aprilkind bekam und dabei war, beim Club der Kreativen quasi… Supi! Und ich war so gespannt auf das, was als Projekt  anstand. Nachdem ich nun schon wusste, dass es um ein Kissen ging, fragte ich mich doch, was an einem Kissen schon groß besonderes sein soll. Tja, nachdem ich die Beschreibung gelesen hatte, habe ich es kapiert und mich voll gefreut.

Da kam es dann auch das liebevoll gepackte Päckchen mit den ausgesuchten Farben:  grün, grau und schwarz.

Einige Tage lagen die Stoffe in dem Päckchen und immer wieder schlich ich drum herum. So richtig wollte die Kreativität noch nicht sprudeln. Zu viele Aufträge lagen noch zur Erledigung herum und die musste ich erst mal vom Tisch  schaffen. Und die alles bestimmende Frage schwebte im Raum: Für wen wollte ich denn nun meine kreative Zeit herschenken?

Dann, am 15.08. – Maria Himmelfahrt – wurde mir die Entscheidung, für wen ich das Kissen machen wollte, ganz schnell abgenommen. Wie ich in meinem Post hier beschrieben habe, ist unsere Große mit einem „blauen Auge“ davon gekommen, als sie sich den Arm brach. Und somit ist das Kissen für sie entstanden.  Ich war wirklich sehr dankbar, dass wir zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, die richtigen Fachleute getroffen haben, die ihr sehr schnell helfen konnten.

Als Eltern stehst Du doch oft daneben und hast nur noch: Glaube, Hoffnung und Liebe. Diese Drei haben einige von Euch vielleicht bei der ein oder anderen Hochzeit zu hören bekommen?

Auf jeden Fall sollte das Wendekissen mit ganz viel Glaube, Hoffnung und Liebe versehen werden, wie Ihr später sehen werdet. Dazu habe ich mir die Stoffe zusammen gesucht. Türkis und blau, das sind im Moment die Favoriten vom großen P. Symmetrie war im letzten Schuljahr ihr Steckenpferd in Mathe… Nähmalen ist meins, also losgelegt mit einer Kombi aus allem.

Also, losgelegt:

Um die Mitte zu finden, habe ich – wie auch in der Anleitung beschrieben – den Stoff zwei mal mittig gefaltet und die Kniffe als Hilfslinien genutzt. Ich wollte die Kreisfront nähen. Und so legte ich sie immer wieder als Rahmen um die Skizze.

Ich zeichnete mit der Hand und einem Zauberstift die ersten vier Blütenblätter in kreuzform, dann die dazwischen. Die Blütenblätter habe ich abgepaust auf Vlisofix und aufgebügelt auf den Stoff. So ist nach und nach die große Blüte entstanden. Wie das mit dem Nähmalen funktioniert, habe ich hier bereits beschrieben.

Das kreativ sein, wurde mal wieder zum Selbstläufer. Eins kommt zum anderen und so war ich so vertieft im Nähen und Schnipseln von Stoffen, dass ich das Fotografieren voll vergessen habe. Ich musste immer mehr und immer weitere Blütenblätter zeichnen, die Mitte größer werden lassen und, und, und…

Während ich die eine Seite benähte, stickte meine Sticki fröhlich ein Mariengebet auf die andere. Ich fand es am Tag von Maria Himmelfahrt mehr als passend. Und den Beistand von oben, hatte ich auch gespürt. So ein bisschen Segen, hat noch niemandem geschadet!

Und so bleibt mir nur noch Euch das Ergebnis von ein paar Stunden Kreativität zu zeigen und hoffe, dass ich Euch ein bisschen inspirieren kann.

Achtung Bilderflut!


Und wenn man den Rahmen dann umstülpt auf die andere Seite, gibt es ganz neue Perspektiven:

Erinnert Ihr Euch an die Poesiealben?
Mein neues Label – auch symmetrisch

Nähmalerei

Die Große hat sich mächtig gefreut und ihr geht es inzwischen auch wirklich schon viel besser. Sie war bereits mit dem Gips schwimmen und ist auch sonst überhaupt nicht unbeholfen damit. Es gibt also auch nicht wirklich einen Grund, den Tisch nicht auch mal zu decken! *lach*

Und hier ist die junge Dame mit ihrem Kissen! Seht also selber!

Und? Seid Ihr noch da? Wenn Euch meine Inspiration gefallen hat, dann würde ich mich ultra über ein Voting für mich freuen. Einfach liken bei aprilkind reicht! 🙂 Natürlich solltet Ihr Euch auch ein Bild von den anderen Kissen machen können. Die gibt es hier!

Habt einen wunderschönen Tag! Wenn Ihr Fragen habt, immer her damit!

PS: Das DIY-Kit gibt es ab heute bei aprilkind
Bluse
Schnitt: Anni von Schnittreif
Stoff:  Surprise, Surprise von Jolijou von Aladina

Tine von Schnittreif – No.2


Huhu,

pünktlich zur Sommerrückkehr hab ich den total entzückenden Schnitt Tine von Schnittreif zwischen die Finger bekommen. 

Wie soll es anders sein, ich habe aufgeräumt… Dann war kein Halten mehr. Ich habe noch so viele schöne Webwaren, dass ich einfach mal was wegnähen musste. Ok, ein Anfang… Tine habe ich schon zwei mal genäht und zwar verlängert, damals als Nachthemdchen. So waren sie auch super angenommen von meinen Mädels. 
Hier aber nun das Exemplar für „draußen“. Weitere werden ganz sicher folgen. Die Kleine hat auch schon Ansprüche gestellt.

Ein bisschen habe ich es abgewandelt. Ich habe nämlich nach dem Tutorial von Smila’s World endlich Schrägband gemacht und da war ich zu faul den Beleg, der oben eigentlich für Tine vorgesehen ist, zu schneiden. Stattdessen habe ich das Schrägband genutzt. Das ging natürlich super schnell.
Das Top hat zwei Taschen.
Schön luftig, gelle? Vielleicht sollte ich mir auch mal so was nähen.
LG
Henrike
Stoff  von Aladina

Berlin mit Kindern 1. Tag – Teil 1

Hallo Ihr,
hier ist der lange versprochene Reisebericht über unseren Kurztrip nach Berlin. Letztes Jahr hatten wir ganz gute Erfahrung mit einem Meininger Hotel in Hamburg Altona gemacht. Es war zwar damals nicht picobello sauber, aber es war günstig und mit den Kindern im Zimmer ok und SUPER gelegen.
Also haben wir uns auch dieses Mal für ein Meiniger Hotel entschieden. Berlin Humboldthaus. Das ist in der Oranienburger Str. in Berlin Mitte und direkt vor einer U-Bahn gelegen – PERFEKT. Dieses mal waren wir überrascht, wie sauber und ordentlich die Zimmer waren. Die Kinder mussten getrennt von uns wohnen. Hui – zwei Zimmer waren dazwischen – Sie haben uns überrascht und das super gut mit ihren fünf und acht Jahren gemacht.
So, nachdem wir also am Abend nach unserer Tour eingecheckt hatten, knurrte der Magen und wir haben uns – nicht zum letzten mal in diesen drei Tagen – aufgemacht zum Hackeschen Markt. Schon auf dem Weg dorthin, haben die Kinder verstanden, was ich damit meinte, als ich sagte, dass sie die „verrücktesten“ Leute auf den Straßen antreffen würden. Das meine ich ganz positiv. Denn das ist wohl das, was Berlin mit ausmacht. Keine Zwänge, keine Spießigkeit, alles einfach easy  und ganz im Gegenteil zu München. Die Kinder machten also große Augen und ich fand es toll. Auf dem Hakeschen Markt haben sie die Bekanntschaft mit den ersten „Gauklern“ gemacht. Die Riesenseifenblasen waren der absolute Hit und „der Typ, Mama, der macht Broschen aus Kronkorken!„. Ja, Berlin macht erfinderisch. Der schöne Gulli-Deckel wird kurzerhand mit Farbe bepinselt und dann (seitenverkehrt) auf ein Shirt gedruckt. Naja, warum nicht? Irgendwann gewann der Hunger und wir konnten uns einen Tisch in einem der vielen Restaurant unterhalb der Haltestelle Hackescher Markt ergattern. Flammkuchen für 5,50 EUR gab es und erschwinglich. Teuer waren die Getränke.

Nach diesem abendlichen Ausflug schleppten sich die Kinder aber dann grad noch so ins Bett und schliefen lange bis in den nächsten Morgen. (Schnitt der Nachthemden das verlängerte Top Tine von Schnittreif aus einem Stoff vom Schweden. Fertigstellung zwei Tage vor Abfahrt;-))

Dann ging es los mit einem wirklich guten und günstigen Frühstück im Hotel los (EUR 5,90 für Erwachsene und für Kids ab 6 die Hälfte, darunter kostenfrei). Nach dem Kauf eines Tagestickets ging es mit den öffentlichen eine Station bis zum Brandenburger Tor (1). Wow, erst da wurde uns bewusst, wie drin wir in der Stadt waren. Dort mussten wieder allerhand Leute beguckt werden, die hochtalentiert oder so gar nicht vor dem Tor versuchen Geld zu machen. Sehr interessant. Dann ging es weiter zum Bundestag bzw. dem Reichstagsgebäude (2). Wir hatten glücklicherweise schon einen Einlass im Internet gebucht. So mussten wir nicht anstehen, um überhaupt die Erlaubnis zum Einlass zu erhalten. Stattdessen gucken im Reiseführer und füttern der Spatzen mit dem 2. Frühstück.

Alleine der Einlass mit der Sicherheitskontrolle hat die Kinder voll in Anspruch genommen. Sehr nette Beamte, von denen auffallend viele im rheinischen Dialekt redeten und Späße machen. *hachschön* Die Führung  mit den Kopfhörern war für die Kinder ein Erlebnis. Der Ausblick bei dem Wetterchen ein Traum. Und so viel Informationen gab es. Stoff genug für eine Achtjährige Löcher in den Bauch zu fragen. Ja, da fing das an mit den Fragen und sollte Tage später noch nicht aufhören! Da hätte man mal die Geschichtstante dabei haben sollen. die hätte sicher einiges noch umfangreicher erklären können.

  
(3) Kanzleramt von unten betrachtet (5) Kanzleramt von oben betrachtet in der Flucht die Ländervertretungen

Der Tag war noch lange nicht zuende. Aber ich denke, dass Ihr recht tapfer wart, wenn Ihr bis hierher gelesen habt. Der Reisebericht wird weiter komplettiert.

Ich wünsche Euch was!

LG
Henrike