Flohmarktausbeute und Sonntagsgruß

Hallo und einen wunderschönen Sonntag Euch allen!

Heute war ein erfolgreicher Tag! Ich bin nach einer schönen Feier gestern Abend und nettem Besuch heute Morgen um 9.00 Uhr auf dem nahe gelegenen Flohmarkt vor dem Frühstück und habe etwas gestöbert und gefunden. Eigentlich wollte ich nur ein Schälchen für Gemüse kaufen… Ich habe zwar eins, aber das zeige ich Euch nicht, ist irgendwie nicht so hübsch.

Viel schöner dagegen schien mir diese sehr hohe Emaillekanne…

diese Calendula (Ringelblume), die wir zeitweise im Garten hatten, die aber leider ausgerottet war….

diese wunderhübschen breiten Webbänder…

und diese nette Fischleinvase. Die andere Vase habe ich letzte Woche auf einem Flohmarkt gefunden. Die ist leider undicht. Kann ich also nur draußen benutzen. Ich hoffe das gleiche Schicksal wird nicht mit der Fischleinvase sein… Ich werde berichten. Auf jeden Fall habe ich nun zwei neue Exemplare, die ich für den Flower-Friday bestücken kann.

Und wenn Ihr nicht wisst, was Ihr heut noch auf die Schnelle zaubern sollt, empfehle ich Euch hier noch mal die Franzbrötchen. Die mussten bei uns gestern dran glauben. Hmmm, die sind sooooo lecker!

Hier zum schnell machen das Rezept von Fräulein Ordnung kopiert:

Franzbrötchen
Ein Tütchen Hefe in
200 ml lauwarme Milch auflösen,
500 g Mehl, 80 g zerlassener Butter, 50 g Zucker, 1 Ei, 1 Prise Salz
miteinander verkneten & 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.
Den Teig groß ausrollen und mit 70 g flüssiger Butter bestreichen
100 g Zucker + Zimt mischen & auf die Butter geben.
Den Teig aufrollen, in 2 cm breite Scheiben schneiden und mit einem Holzlöffelstiel auf die schmale Kante pressen. Die Franzbrötchen nochmal 15 Minuten gehen lassen (5 Minuten tun es auch) und dann bei 180 grad 15 Minuten backen. Nicht zu lange im Ofen lassen, sie werden sonst zu knusprig und sind nicht mehr so saftig!

Schönen Sonntag und
LG
Henrike

Friday-Flowerday #17/14

Hallo Ihr Lieben!

Einen kleinen Sonntagsgruß schicke ich Euch allen und verlinke mich noch g’schwind zu Holunderblütchen. Gestern hat uns der Strauß – mal wieder mit Tulpen – im Garten das „Arbeitsmüsli“ aufgehübscht, dass es gab, damit wir danach gleich wieder fleißig im Garten arbeiten konnten. Übrigens rösten wir immer ein Haferflockengemisch in der Pfanne an. Das lässt das Müsli nussig und süß schmecken. Ich liebe das.

Am Sonntag dann schmückte der Strauß unseren Frühstückstisch. Den zeige ich nicht in Gänze. 😉

Dazu gab es mal was neues, nämlich Toast mit Rührei im Ofen gebacken. Das ist recht schnell gemacht. In irgendeinem Blog habe ich das gesehen, kann mich aber partout nicht daran erinnern, wo das war. Wenn es bei Dir war, melde Dich doch, dann kann ich Dich verlinken.

Und nun wünsche ich Euch noch einen Schönen Sonntag!

LG
Henrike

Sonntagssemmeln – schnell gemacht

Upsala, kein Brot mehr im Haus? Und das am Sonntagmorgen? Wir haben da ein ganz tolles Rezept für Euch. Schnell und einfach! Und kindererprobt!

250 g Mehl                (wir haben die Hälfte davon aus Weizenkörnern selber grob gemahlen) mit
1 Pck Backpulver       gut vermischen
250 g Magerquark     und
1 (M) Ei                     und
1/2 TL Salz                verkneten

Der Teig sollte nicht zu matschig sein (evtl. noch Mehl hinzugeben). Aus sechs gleichen Teilen Selmmeln formen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca. 20-30 Min. backen. Ich kippe in den heißen Ofen unten einen guten Schluck Wasser hinein. Das verdampft und macht eine schöne Kruste.

Das ist gerade genug Zeit, um mit Kindern den Tisch zu decken und einen leckeren Kaffee aufzubrühen!

Probiert es aus, es lohnt sich.

Schönen Sonntag
Henrike

Quark-Grieß-Apfelauflauf

Hallo, 
ich hatte ja schon angekündigt, dass ich Euch das Rezept zu dem leckeren Quark-Grieß-Apfelauflauf aufschreibe. Hier habe ich nun alles mal zusammengefügt.  Es kursieren natürlich diverse Rezepte im Web. Ich habe es modifiziert. Ich wollte es nicht so süß und ich mag Backpulver nicht so gerne. Drum nahm ich hier auch weniger. Der Eischnee macht das ganze recht fluffig.
Mit einem Liter Vanillesoße konnte ich besonders die Kinder beglücken. Wenn Ihr am Wochenende keine Lust zum Kochen habt, macht doch den Auflauf als Mittag-/Kuchen-Mahlzeit. 🙂

Ich habe das Rezept als tif eingehängt, dann könnt Ihr es zum Nachmachen
einfach ausdrucken. Ich hoffe das funktioniert. Euch und Euren Lieben
ein schönes Wochenende!

LG
Henrike

DIY – aus der Küche – Gebrannte Mandeln

Huhu, wollt Ihr noch ganz schnell was super leckeres und ratzfatzfertiges zum Selbermachen als Tipp bekommen? Na dann…. Bei den ganzen DIY-Tipps im Bloggerreich wird man ja regelrecht angesteckt. Drum habe ich hier mal für Euch aufgelistet, was Ihr so für Gebrannte Mandeln benötigt, die sich super als kleine Geschenk u.a. für die Kollegen eignen!
(b.t.w. – hammse geschmeckt?)

 Alles wird zusammen in eine möglichst beschichtete Pfanne gegeben und gekocht. Das mit dem Kochen ist notwendig, sonst funktioniert es nicht. Das ganze sollte ständig gerührt werden. Das Wasser  verkocht. Das passiert von jetzt auf gleich. Dann habt Ihr in der Pfanne ganz viel trockenen Zucker, während an den Mandeln noch nicht viel dran klebt. Der karamelisiert aber nach und nach und klebt dann an den Mandeln fest. Bei letzterem Vorgang solltet Ihr den Herd langsam am auf eine mittlere Tempearatur  runter schalten. Die Mandeln werden jetzt langsam so glänzig.

Dann Mandeln schön auf ein Blech mit Backpapier verteilen und auskühlen lassen.

Da die Pfanne dann eh schon voller Zuckerreste ist, empfiehlt es sich gleich noch ne Portion hinterher zu schieben. Hmmmmm!

Lasst sie Euch schmecken, die gebrannten Mandeln!
LG
Henrike

Weißwurst essen – aber richtig

Griaß Di!

Aus dem Urlaub schicke ich Euch herzliche Grüße und erzähle Euch mal wieder munter was aus unserer
Serie – Kultur in Bayern. Ja und dieses Mal sind wir beim Essen
angelangt. Naja, sagen wir mal zumindest was für Zwischendurch zum Essen ist die
Weißwurst. Am frühen Morgen wird das gekutterte Kalbfleisch mit geheimen Zutaten gemischt und in einen Schweinedarm gepresst und dann zumeist vor der Mittagszeit zum Frühschoppen kredenzt.

Vermutlich wisst Ihr auch schon, dass die Tradition des frühen Verzehrs daher rührt, dass die Wurst sich vor 150 Jahren nicht viel länger gehalten hätt – so ohne Kühlschrank – nur im Erdkühlschrank. Theoretisch könnte man die Wurscht also heutzutage zu jeder Zeit essen. Ich habe aber den Eindruck, dass die Wirtsleute sich zu gerne auf die alte Tradition berufen und Du daher die Wurscht nur dann bekommst.

 

 Damit nichts schief läuft bei der Zubereitung und dem Verzehr der Wurscht hier nun ein paar Tipps:

 1. Einen Topf mit Wasser zum sprudelden Kochen bringen. Den Topf von der Flamme nehmen und dann die Weißwürschte hinein geben. Deckel drauf. Nach ca. 10 Minuten sind sie fertig zum Verzehr.

Damit dies auch funktioniert, hier ein paar wenige Verzehrarten:

2. Unsere Große schneidet der Länge nach in die Wurscht und pellt sie aus dem Darm heraus. Dann funktioniert das Schneiden auch leicht. Allerdings sagt der Profi, dass das Fleisch so zu schnell kalt wird.

3. Der Dreiecksschnitt: Man sticht die Gabel in das Brät und setzt den Schnitt schräg an. Dann dreht man die Wurscht aus dem Darm heraus.

4. Zuzln

 Bayerisch
– Neman’s de Wuaschd in d’Finga.
– Schdeggan se’s in Sempft.
– Zuzln’s a bissal aus da Wuaschdhaut.
– Obeschlugga.
– An Bissn Brezn nochschiam.
– Mid Weißbia obeschwoam.
Quelle

Für die nicht so Bayerischen Leser:
– nehmen Sie die Wurst in die Finger
– Stecken Sie sie in den Senf
– Saugen Sie ein bisschen aus der Wursthaut
– Runterschlucken
– ein Stück Brezn nachschieben
– mit Weißbier runterspülen

5. Und zur Wurscht gehört natürlich ein guter Süßer Senf.

Na? Appetit bekommen? Dann nichts wie hin zu uns ins Bayernland. Woanders schmeckt die Wurscht sicher nur halb so guad.

Lasst’s Euch schmecka!