12 von 12 im März 2018

Frau Kännchen sammelt allmonatlich 12 Ereignisse vom 12. des Monats. Da ich arbeiten ging, war der Tag eher unspektakulär und ich habe es abends nicht mal kurz ins Atelier geschafft. Manchmal bin ich einfach zu kaputt dafür. Dann darf es auch mal die Couch sein.

  • heute war es an mir die Brotzeit für die Kinder zu richten
  • der Kater schaut zu, wie gefrühstückt wird
  • ich fahre auf meinem Weg in die Arbeit an einem umgebauten Luftschutzbunker vorbei und frage mich immer wieder, ob die Mauern auch einen Meter Dicke haben
  • auf dem Weg mit dem Lift
  • zu meinem ersten Kaffee und zu
  • meinem Blick aus dem Fenster.

Alles andere ist sehr zahlenlastig und so was von unkreativ… tse

  • Zuhause ist es gleich viel bunter.
  • der Kater kommt zum Schmusen, während
  • ich mein ausgeliehenes Buch noch schnell fertig lesen muss.
  • Die Kanne Tee wärmt von innen
  • Hanni & Nanni erfreut die Kinderschar und
  • abends gibt es ein Süppchen

Alles in allem ein totaler Alltagstag….

Tsachenspieler 4 – RollUp Tasche

Bei Emma zum Frühstück gibt es ein Sew Along zur Taschenspieler 4 CD. Ich habe sie vom ersten Moment, in dem sie auf dem Markt war. Allerdings hat es bis jetzt nur ein Schnitt zum fertigen Produkt gebracht und zwar die RollUp Tasche.

Wir waren bei Freunden sehr kurzfristig eingeladen. Es war so spontan, dass ich noch 1,5 Stunden Zeit hatte, um die Tasche zu nähen. Da es eine große Familie ist, dachte ich, dass eine Tasche für Kabel & Co. ganz gut wäre. Und da hatte mich dieses Schnittmuster angelacht. Und ich dachte, ich brauche nicht länger.

Am Ende muss ich sagen, dass es wirklich knapp fertig wurde, das Täschchen. Den Beschenkten hat es sehr gut gefallen. Ich hoffe es begleitet die Familie bei vielen schönen Fahrten.

Notiz an mich: Die Netztasche würde ich das nächste mal mit einem Netz machen. Dann kann man auf einen Blick sehen, was da drin ist.

Tell a Story # 9 Pflanzen

Pflanzen? Welche denn nun? Ich definiere Zimmerpflanzen

Bereits mit 13 Jahren hatte ich mein Zimmer mit einem ganzen Board voller Pflanzen. Meine erste Zimmerpflanze war eine Kalanchoe-Art (Brutblatt), die ihre Kindel am Blattrand entstehen lassen. Diese fallen irgendwann auf die darunter liegende Erde und wachsen da an.

Und natürlich die Grünlilie. Ich besorgte mir einen Ableger bei meiner Freundin Ulrike und ich glaube – ich habe irgendeine Brut davon immer noch in unserem Haus.

Pflege von Zimmerpflanzen – auch ohne grünen Daumen

Ja, und damals habe ich mich noch total um die eigene Brut gekümmert. Heute – ich gebe es zu – übernimmt das bei fast allen Zimmerpflanzen ein sogenanntes Pflanzgranulat. D.h., dass man nur alle paar Wochen gießen muss, denn das Granulat saugt das Wasser auf und gibt es nach und nach an die Pflanze ab. Das hat den großen Vorteil, dass die Pflanzen nicht übergossen werden können, wenn man nicht zu viel Wasser rein kippt. Das ist nämlich meistens der Tot für Zimmerplfanzen. Die meisten vertragen keine Staunässe. Wenn man Pflanzen in Töpfen hält, sollte man sie Wässern, indem man den Topf in ein größeres Wassergefäß stellt und wartet, bis kein Luftbläschen mehr kommt. Überschüssiges Wasser ablaufen lassen und die Pflanze kann wieder an ihren Platz.

Das mit dem Pflanzgranulat hat sich bei mir im Laufe der Jahre so eingegrovt, dass ich nicht mal mehr eine Wasserstandsanzeige brauche. Gerne mögen die Pflanzen zwischendurch die Zugabe von Dünger.

Aber verwöhnt sind meine Pflanzen nicht. Das führt schon mal dazu, dass es einer Pflanze nicht so gut geht. Die wird dann mit gutem Licht im Bad unterm Dach wieder gesund gepflegt. In der Regel berappeln sie sich wieder. Manche werden zwar nicht schöner, aber das liegt ja im Auge des Betrachters.

Wenn es mal nicht so klappt

Im Laufe meiner Zimmerpflanzenkarriere habe ich diverse Pflanzen wegwerfen wollen. Dazu habe ich z.B. einmal eine Birkenfeige ziemlich runter geschnitten. Auf dem offenen Kompost hat sie so dermaßen getrieben, dass sie wieder bei mir einziehen dürfte. Und immer mal wieder landet ein abgeschnittener Zweig von einem Philodendron oder ähnlichem in einer Blumenvase um irgendwann vielleicht in der Erde in einem Pflanztöpfchen zu landen. Erst wenn die Wurzeln richtig eingewachsen sind, werden die Pflänzchen in einen Übertopf mit Granulat umgetopft. Der Erdballen bleibt dafür dran.

In fast jedem Zimmer unseres Hauses gibt es welche. Leider haben wir nicht besonders viele Fensterbänke. Aber für Grün gibt es immer einen Platz.

Und weil Zimmerpflanzen mein Leben immer begleitet haben, reihe ich mich in Emmas Fragerunde ein und verlinke mich zu Frühstück bei Emma.

Über andere Pflanzen schreibe ich ja immer mal wieder in meinem Blog. Ein Leben ohne Grün ist für mich einfach völlig ausgeschlossen. Das Grün im Haus hat den besonderen Nebeneffekt, dass es Staub bindet und die Luft wirklich verbessert. Das Raumklima ist deutlich angenehmer. Nicht umsonst werden in Großraumbüros gerne Grünpflanzen gestellt.

Damit wünsche ich Euch einen guten Wochenstart! Macht es gut!

Wochenend und Sonnenschein – Gartenarbeit

Jetzt geht die Draußensaison wieder los. Der Schnee ist geschmolzen. Damit ist die Zeit gekommen, die Beete von der schützenden Blätterhülle zu befreien. Dann kann die Erde wieder atmen.

Die Sonne lockte. Und da ich am Wochenende unterwegs bin habe ich einige Stunden gestern draußen verbracht. Bereits nach einer Stunde war die gerade durch die Müllabfuhr vom Weihnachtsbaum befreite Biotonne erneut gefüllt. Außerdem ein riesiger grüner Sack für Gartenabfälle. Das war aber nur der Vorgarten.

Und ich habe meine Leidenschaft zum Schnibbeln wieder entdeckt. Ich liebe Sträucher und Bäume zu schneiden. Die letzten Jahre habe ich das mal weniger gemacht. Die Erfahrung zeigte nämlich, je mehr ich schneide, desto mehr wächst es. Gut, das ist jetzt kein Geheimnis, aber nun habe ich die Erfahrung eben auch selber gemacht.

Dann ging es dem hinteren Garten an die Erde. Es war gerade noch der richtige Zeitpunkt, um mit dem Fächerrechen die Blätter zusammen zu klauben. Gerade noch rechtzeitig, weil die Blumenzwiebeln noch nicht so neugierig rausschauen.

Letztes Jahr habe ich leider zu lange gewartet und mir damit einige Tulpenzwiebeln aus der Erde gezogen. Die dann wieder in die braune Masse zu bringen, ist einfach echt aufwendig. Also lieber rechtzeitig rechen!

Aber jetzt, wenn Ihr diesen Post zeitnah lest, sitze ich beim Chorwochenende und probe mir die Stimme aus dem Leib. Haha! Euch allen ein tolles Wochenende! Sonnenschein! Frühlingsgefühle!

Edit: Verlinkung zu Gartenglück