Flurgestaltung – selber malen ganz einfach

Nicht nur Leinwände und Holztäfelchen lassen sich mit Farbe beschmieren, sondern auch Wände. Das habe ich bereits vor ein paar Jahren gemacht. Und bevor es eine Renovierung gibt, habe ich ein paar Fotos gemacht. So erhalte ich diesen Abschnitt unserer Raumgestaltung.

Grund für die Bemalung der Wand waren die getöpferten Herzen die wir bei der Hochzeit meiner Trauzeugin als Erinnerung mit nach Hause nehmen durften. Ich dachte mir: was soll ich damit nur tun? Und so kam es zu der Idee sie zu Blumen in unserem Hausflur zu machen. Dazu fehlten jetzt noch die Gräser und Stengel, die es zu malen galt.

Unsere Haustür ist grün, der Fußboden grau – das Zwischending ist wohl der Farbton der unteren Wand. Das ist die Farbe, die seit unserem Einzug noch eine Wand im Wohnzimmer ziert.

Der Flur war von den kleinen Händen ordentlich maltretiert worden. Das war der Grund, warum ich mir nun unten eine dunklere Farbe wünschte.  Der kleine Flur mag dadurch zwar kleiner wirken, aber es ist gleich gemütlich.

Mit leichtem Schwung sind die einzelnen Blätter und Stengel auf die Wand gepinselt. Bevor ich an die Wand ging, habe ich auf Pappe ein paar Schwünge ausprobiert und schon ging es los.

Selbst nach ein paar Jahren, habe ich mich nicht satt gesehen, aber demnächst ist mal Zeit für was neues – was? weiß ich noch nicht.

Habt Ihr auch schon Wände bemalt?

Friday Flowerday meine #01 2018

Ach herrje – da finde ich die Blumen von vor zwei Wochen glatt noch im Magazin. Tse. Hier also nachgeliefert.

Das Rosensträußchen hat mir wunderbar gefallen und hat auch recht lang gehalten. Auch wenn einige Menschen die Krippe bis zum 2.2. und damit Maria Lichtmess stehen lassen, ist diese inzwischen gut verpackt im Keller gelandet.

Diese Woche war Kupfer angesagt. Kennt Ihr die kupferne Dose? Die gab es im letzten Jahrhundert bei Eduscho. In der zweiten, die ich davon habe, wird ein Taufhäubchen aufbewahrt.

Überhaupt hält bei mir auch immer noch der Aufräumtrieb an. Heute habe ich den ausgenutzt, um die Schränke in der Küche auszuputzen, sprich, alles raus, sauber machen und nicht alles wieder rein! 🙂

Letzte Woche haben  der Beste und ich den Keller aufgeräumt, er seine Werkstatt und ich unseren Vorratsraum. Beide Räume sind so dankbare „Aufnehmer“ aller möglichen Dinge, die grad woanders nicht gebraucht werden. Außerdem habe ich einen Schrank aufgeräumt, in dem wir unsere „Saisonware“ verstauen. Da fand ich Winterjacken zu hauf, die nicht mehr passten – in Größe oder Stil.  Fünf Säcke habe ich zusammenbekommen. War das eine Erleichterung, als sie aus dem Haus waren.

Und auch das war sehr befreiend. Ich hätte da noch so einen Badschrank. Überkommt Euch das auch so um diese Zeit? Auf jeden Fall muss ich diesen Schub noch weiter ausnutzen.

So – jetzt sause ich noch schnell zu Helga, die unsere Blümelein hier wieder sammelt.

Ich wünsche Euch einen tollen Sonntag.

Handlettering – schöne Sprüche auf Holz gebracht

Kaum ist ein halbes Jahr vergangen, zeige ich Euch was ich in einem kleinen Workshop einer lieben Freundin ausprobiert habe. Ganz spontan konnte ich daran teilnehmen und habe mal wieder was dazu gelernt.  Zum einen konnte ich mich im Schönschreiben üben und zum anderen auch noch ein kleines Bildchen herstellen.

Ich habe im Freibad Sprüche aufgezeichnet, einzelne Buchstaben skizziert und mich dann für einen Spruch entschieden, den ich in einem Buch gefunden habe. Leider weiß ich nicht mehr in welchem. 

Erst wird also das Holz mit einer beliebigen Farbe gestrichen – gerne auch zweimal mit weiß und dann farbig. Hier haben wir eine Kalkfarbe verwendet. Um den Shabby-Look zu erhalten, kann man mit Schleifpapier einmal drüber gehen. Wenn das Brettchen gut getrocknet ist, geht es weiter.

Dann legt man unter das Muster eine Matrize – ihr wisst schon, was man vorher benutzt hat, um bei der Schreibmaschine einen Durchschlag zu machen, auf dem man dann alle mit Tipp Ex eliminierten Fehler leider doch sehen konnte. Ich habe es festgeklebt. So verrutscht nichts.

Der Kohlestrich zeigt wo jetzt gemalt werden muss. Es lohnt sich einen guten Acrylstifft zu haben. Die gibt es in verschiedenen Stärken und Farben.

Mein Bildchen sah dann so aus. Wieder ein dekoratives Teil. Und wenn man statt dem weißen einen schwarzen Stift nutzt, ändert sich das Aussehen natürlich.

Und der Großen hat das so gut gefallen, dass sie sich auch gleich dran gemacht hat. Kinderleicht lässt sich in relativ kurzer Zeit ein kleines Unikat herstellen. Sie hat das nach einer kurzen Erklärung sehr gut hinbekommen. Der kleine Hingucker steht auf ihrer Bilderleiste und passt farblich in das neue Zimmer.

Ich denke, ich werde das sicher noch mal machen. Es liegen noch fertig geschnittene Bretter parat und Ideen für Sprüche habe ich auch.

Auf dass das Jahr 2018 wieder viele schöne neue Inspirationen mit sich bringt. Zusammen mit der dazu nötigen Zeit, wäre das mein bescheidener Wunsch!

 

Einlegesohle für die Hausschuhe und Stoffturnschuhe in der Schule

Die Ferien sind natürlich traditionell immer gut für Erneuerungen an Schulutensilien. Es empfiehlt sich immer mal wieder die Sachen für eine Wäsche und drgl. in den Ferien anzufordern… 😉

Die Hausschuhe wollte ich außerdem kontrollieren und so brachte sie Kleinchen auch brav mit heim. Nach kurzer Inspektion stand fest. die passen noch…

Schuhe aufpeppen - Einlegesohle

Hieß also – rein in die Waschmaschine – ohne Einlegesohlen. Die waren nicht mehr zu retten. Die haben wir aber neu gemacht. Und das war sehr schnell getan.

Dafür hat sich Kleinchen einen Stoff ausgesucht. Den haben wir aufgebügelt auf ein H630 Vlies.  Auf das Vlies habe wir noch eine Vlieseline H250 gebügelt. Dann die Kontur der alten Einlage aufgezeichnet und entsprechend an der Linie mit der Nähmaschine und einem Appliktationsstrich genäht. Dann erst haben wir die Einlage ausgeschnitten. So fluppte die Sohle ganz leicht in den Schuh rein und der sieht jetzt ganz frisch und neu aus.

Ich würde mal sagen – sehr schnelle Projekt – sehr schnelles und tolles Resultat.

Was macht Ihr so frisch?