Neue Topflappen für die Küche

Seit Jahren will ich mir neue Topflappen nähen. Viele bunte Topflappen habe ich gesehen. Thermolam (es verhindert, dass Du Dir die Flossen verbrennst und wird zwischen den Stoff gesteppt) liegt bei mir seit Ewigkeiten im Stofflager.

Als Grundlage für die Umsetzung habe mich mich an die Anleitung von Susanne von Hamburger Liebe gehalten. Sie hat hier ein Tutorial verfasst. Und weil sie es so gut beschrieben hat, verzichte ich hier darauf. Ihr findet dort auch ein Schnittmuster.

Inzwischen sind die neuen Dinger in ständiger Benutzung und auch wenn ich am Anfang skeptisch war, was die Handhabe betrifft, so bin ich inzwischen vom Gegenteil überzeugt. Sie sind absolut hitzebeständig und im Knick lassen sie sich gut packen. Einzig die italienische Kaffemaschine, die gefüllt mit heißem Wasser zugedreht werden muss, weigert sich. Dafür sind die Lappen einfach zu steif.

Ich habe vor, noch weitere dieser bunten Dinger zu nähen. Es gibt noch so viel gehüteten Stoff, der endlich einen sinnvollen Einsatz sucht.

Na, was schiebt Ihr so vor Euch hin? Da gibt es doch sicher auch was, oder etwa nicht? 

 

Tutto Bene für 2018

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Heute wünsche ich allen ein tolles, großartiges neues und vor allem gesundes Jahr 2018.

Auf das das Jahr 2018 alles das bringt, was Ihr Euch erhofft.

Viel Geduld mit Euch und anderen,

Mut um Neues zu entdecken,

Gelassenheit, wenn es mal wieder länger dauert,

Stärke, auch mal den Kürzeren zu ziehen….

Ja, da gibt es schon so ein paar Tugenden. Bei der Jahreswende habe ich mir nie was vorgenommen. Überhaupt finde ich, dass Silvester überbewertet wird. Es ist doch nur eine neue Zahl im Kalender. Aber ok – wenn es ein Grund zum Feiern ist, feiern wir halt. Dagegen kann ja niemand was haben. Und dennoch finde ich, dass man sich im Vorhinein immer einen Stress macht. Wo wird gefeiert, wer ist dabei, wie groß… hachz. Mensch macht sich da mal wieder Stress – völlig unnötig.

Dieses Jahr schliddern wir – praktisch- mit dem Stammtisch in das neue Jahr. Das wird eine große Party werden. Dafür müssen wir jetzt noch ein bisschen vorbereiten – aber nur ein bisschen. Ich sag ja – voll praktisch.

Also – macht et jood!

Feuer – welche Bedeutung hat es für mich…

Astrid möchte gerne wissen, wie wir zu Feuer stehen. Da ich aktuell gelernt habe, ein Feuer überhaupt erst zu schüren, passt das ja.

Wir waren in den Herbstferien wieder auf einer Hütte in Österreich und dort wird mit dem Herd gekocht und geheizt. Wenn wir also bei 5 Grad Außentemperatur anreisen, heißt es erst mal ordentlich einheizen. Wenn der Kachelofen im Wohnzimmer erst mal richtig warm ist, hält die Wärme richtig lang.

Der Herd in der Küche heizt das Wasser in den Heizkörpern und wärmt damit Bad und Schlafzimmer. Und natürlich kann damit gekocht werden.

Unsere Große hat inzwischen gelernt den Herd in der Küche einzuschüren.  Das ist super. So können wir nämlich noch ein Stündchen liegen bleiben, während der Ofen die Kälte der Nacht vertreibt, so dass wir im Schlafi frühstücken können und die Semmeln in der Zeit im Ofen aufgebacken werden können.

Und bei unserem letzten Trip hatten wir an einem Tag so ein schlechtes Wetter mit Sturm und Schnee, dass ich sooo sehr Lust hatte,  etwas zu backen. Zum Glück waren alle Zutaten im Haus und ich versuchte mich an Rohrnudeln, die prompt gelangen und ganz schnell weggeputzt waren.

Wow – waren die lecker.

Was ich sonst mit Feuer verbinde? Ich liebe offene Feuer im Sommer. Dazu haben wir eine Feuerschale. So können wir abends länger draußen sitzen.

Kerzen sind toll. Selbst kleine Teelichter wärmen mein Herz.

An St. Martin sind unsere Kinder immer mit Kerzen in den Laternen losgezogen. Die Glühbirnchen waren nur im Einsatz, wenn die Kinder im Haus mit der Laterne spielten.

Die Kinder können mit Feuer umgehen und selbst  an Silvester dürfen sie unter Aufsicht von Papa Raketen zünden.

So sieht es bei uns aus mit dem Thema Feuer in unserer Familie, zu dem Astrid K. eingeladen hat und vermutlich könnte ich noch mehr schreiben, aber heute locken mich zum Sonntagsnachmittagskäffchen frisch gebackene Kekse aus dem Umluftofen. Ehrlich gesagt, finde ich es unglaublich praktisch, nicht erst Einschüren zu müssen, aber die Gemütlichkeit ist natürlich nicht so da.

Jetzt verlinke ich mich noch eben zu Astrid.

Euch alleneinen guten Start in die neue Woche.

Countdown – Martinimarkt 2017 in Sauerlach

Die letzten Tage habe ich fleißig zusammengepackt und nun kann ich es kaum erwarten auf den Martinimarkt zu kommen. Hier noch mal die wichtigen Daten:

Martinimarkt in Sauerlach

auf dem Bahnhofsplatz

von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Ich freue mich über ganz viel Besuch!

Auch wenn die Wettervorhersage durchwachsen ist, lass ich mich nicht ärgern. Wir haben doch immer wieder Glück mit unserem Wetterchen hier. Das Wichtigste wäre, dass es trocken bleibt.

Ein schönes Programm wurde von der Nachbarschaftshilfe auf die Beine gestellt und es gibt leckere Sachen zu Essen und zu Trinken und letztendlich kommt der Erlös unseren Gemeindemitgliedern zugute. Denn die Nachbarschaftshilfe unterstützt kleine und große Leute.

Aber nun zu meinen Mitbringseln. Neben meinen Bestsellern habe ich einiges Neues dabei. Schaut mal, die Kissenparade ist enorm gewachsen und freut sich schon darauf bekuschelt zu werden. Ich habe dieses Jahr ganz viel flauschiges Material vernäht.

Außerdem dabei haben werde ich einige Kleidchen nach dem Schnitt von Fannie. Nachdem wir sie ausgiebig innerhalb der Familie getestet haben, sollen auch andere kleine Mädchen dieses tolle Sweatshirtkleid bekommen können.

Und so habe ich ein paar Designbeispiele dabei. Jedes Kleid ist ein Unikat. Dein Fräulein kann sich selber aussuchen, ob sie eine Blume, Stern oder auch einen Elefanten auf ihr Kleid wünscht. Alles ist möglich. Und ich freue mich auf Eure Kreativität.

Auch die farbigen Langarmshirts sind beim Markt dabei. Jedes Teil ein Unikat!

Für kleine und große Leute habe ich bunte und schöne Sachen. Da ist sicher schon das ein oder andere Geschenk für Weihnachten dabei. Und wer leider nicht kommen kann, findet eine Auswahl mein bunten Kreation in meinem Shop.

Sollte es etwas geben, was Du im Blog aber nicht im Shop siehst, schick mir eine Mail und ich melde mich bei Dir mit einem Angebot.

Ach ja, und die Kleinigkeiten für die Befüllung des Adventskalenders habe ich natürlich auch wieder dabei.

Nun packe ich den Rest und hoffe ganz viele von Euch auf dem Markt in Live und in Farbe zu begegnen.

Kleine Geschenke für kleine Leute

Neulich habe ich es bereits hier erwähnt. Ich habe eine neue Liebe. Nicky in Ökoqualität! Heute zeige ich Euch einen grünen Hoodie in Größe 86, hergestellt nach einem Schnittmuster aus dem Hause Farbenmix.

Es hat schon gewisse Nachteile wenn die eigenen Kinder dieser Art von Kleidung leider schon entwachsen sind. Aber ich denke, da können sich noch einige Kinder Hoffnung machen. Dieser Hoodie ist nur einer von einer Handvoll, die ich am Martinimarkt am 11.11.17 dabei haben werde.

Gefreut hat sich diese Woche sicher Rosalie. Es könnte auch sein, dass sich Rosalies Mama gefreut hat. Letztlich sind es doch die Mamas, die die ersten Jahre die Windeltaschen umeinander tragen. Warum also nicht gleich was Hübsches schenken? Im Shop findet Ihr so einige Beispiele.

So. Jetzt sind die paar Tage Ferien schon wieder fast vorbei. Canasta war bei uns total angesagt. Ich persönlich habe für die nächsten Monate genug gespielt. 😉

Schöne Urlaubsgrüße – Sylt 2. Teil – Watterkundung

An einem der bedeckten Tage hatten wir eine Wattwanderung gebucht. Die Schutzstation Wattenmeer bietet Veranstaltungen verschiedener Art an. Mitarbeiter, die ein Bundesfreiwilligendienst machen, stehen parat um diverse Exkursionen in Watt oder an Land zu leiten. (www.schutzstation-Wattenmeer.de)

Die Mitarbeiter kommen aus ganz Deutschland und so kann es vorkommen, dass ein Fränkin mit unverkennbarem Dialekt die kleinen Fünf des Wattenmeeres erklärt. Das ist irgendwie merkwürdig und ich musste mich daran erst mal gewöhnen.

Und so ging es also nach den ersten Erklärungen wie das mit der Ebbe und der Flut funktioniert und wie man sich im Watt zu verhalten hat, los durch die Pampe. Erst haben wir einen „Wattwurm“ nachgeahmt indem wir als Schlange hintereinander mit geschlossenen Augen hinein in die Pampelacke stampften. Dabei hatte eine der Omas, die mit ihrem Enkel und in Gummistiefeln unterwegs war, gleich einen Umfall. Ja, sie ist einfach umgefallen in den Matsch. Oh jeh. So gemein kann das Watt sein.

Aber dann haben wir die „Small Five“ des Wattenmeeres gesucht und gefunden:

Wattwürmer,  die gemeine Herzmuschel, die Gemeine Strandkrabbe, die Gemeine Wattschnecke und die  Pantoffelschnecke. Wenn Ihr jetzt nach den Small Five im Internet sucht, werdet Ihr statt der Pantoffelschnecke die Garnele finden. Tja, und nachdem es aber keine Garnelen mehr auf Sylt gibt, wurde sie von der Pantoffelschnecke ersetzt. So war es zumindest bei unserer Führung.

Die Schnecke, die das Kleinchen oben in der Hand hat, ist kurz vorher von ihr in einer Acht durch die Luft geschleudert worden. Die Schnecke möchte dann sehen, was los ist und kommt aus ihrem Haus raus. Interessant.

Und dann ging es noch hinein in ein Schlickloch. Was für eine Gaudi. Auf einmal ziemlich tief hineinzurutschen war nichts für mich, aber der Rest der Familie hat es voll toll gefunden.

 

Ich hatte so ein bisschen Angst, dass einer von meinen Lieben reinplumpst und dich dann doch noch zum Waschen gehen muss, ist aber alles gut gegangen. Außer den Füßen ist nichts dreckig geworden.

Die Wattwanderung war interessant. Allerdings muss ich auch zugeben, dass die Kinder heute doch schon echt viel wissen. Die Generation Kinder hat ein unglaubliches Wissen durch Maus & Co, sowie den tollen Wissensbüchern und so können sie ziemlich viele Fragen beantworten.

Dieser Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt.