Die Kostüme liegen bereit – auf zum echten Karneval ins Rheinland

Wir sitzen auf gepackten Koffern. Morgen in der Früh geht es ins Rheinland. Präpariert mit den richtigen Kostümen für kaltes Wetter geht es in den Westen. Wir freuen uns auf Familie und Freunde.

Kostüm Frida Kahlo

Und ein Kostüm wurde heute bereits im Fasching Probe getragen. Et Kleen erntete damit sehr viel Zuspruch und Bewunderung. Sie trug es auch mit sehr viel Stolz. Die Haare sind lang genug, um sie mit einem Tuch zu flechten und dann hochzubinden.

Frida Kahlo Kostüm

Zu Nähen war nur der Rock – Dirndlbluse und Tücher fanden sich im Schrank. Ein paar hübsche unechte Blumen und schon steht das Kostüm, das die Malerin Frida Kahlo darstellen soll. Von allen Kostümen, die uns bisher eingefallen sind, war dies doch das originellste. Das tolle daran, es ist auch straßenkarnevaltauglich. Der Rheinländer weiß was ich meine. Viele Schichten – im Zwiebellook halt – zieht man zum Zooch an. Hinterher im Saal kann man immer noch was ausziehen. Unter den Rock geht zur Not sogar die Schneehose. Praktisch, gell?

So jetzt wünsche ich allen Feiernden und nicht Feiernden ein herzliches Fasteloovend zesamme!

Nachlese – Karneval im Rheinland

Huhu Ihr Lieben,

da habe ich doch noch ein paar Bilder für Euch mitgebracht aus dem rheinischen Karneval. Astrid haben wir uns nicht live ansehen können. Schade! Ihr Kostüm ist wirklich super toll gewesen.

Stattdessen haben wir uns an zwei Tagen auf drei kleinen Zügen im Siegkreis rumgetrieben. Statt die Züge aber 2-3 mal zu sehen (so hat man das früher gemacht *hüstel* – aus dem einfachen Grund, dass man dann als Jugendlicher noch mehr Schnäppschen bekam), haben wir immer nur ein mal geschaut.

Unsere Ausbeute war nach den Zügen eine Tüte vom Schweden (die Große) randvoll gefüllt. Und glaubt jetzt nicht, dass wir vorhaben, die zu vertilgen. 2/3 sind schon mit in den Hort und in die Arbeit gegangen. Die Chips müssen das nächste halbe Jahr zum Schnabulieren am Abend reichen. Die Kinder wollen ja eh keine Süßigkeiten naschen. Das wird doch total überbewertet *hüstel*.

Auf jeden Fall hatten wir eine tolle Zeit. Zwischendurch kam ich mir vor wie bei „Zurück in die Zukunft“. Spätestens, als ich im Saal, in dem ich Tanzstunde hatte (also schon lang her), mit meinem erwachsenen Neffen das Tanzbein geschwungen habe, fühlte sich das echt lustig an.

Hier kann ich Euch nun auch noch ein Foto von mir in Action nachreichen. Ich habe mich total wohl gefühlt in meinem Clownkleid. Die Hose habe ich mir noch dazu genäht. Die ist super bequem.

Was mir sonst noch im Zug gefallen hat, waren die beiden Gruppen hier:

Barbie und Ken… die waren schon nett gemacht. Und dann waren da noch die bunten Schaumkrönchen mit Ihren Duschen.

Die haben geknallt mit ihren Farben. Es waren noch ein paar mehr Gruppen, die schön waren. Da habe ich leider nur nicht fotografiert.

Ihr habt Euch hoffentlich bald von Euren Nachwehen – wenn Ihr welche hattet – erholt und Ihr genießt vielleicht noch die restlichen Ferien. Ich werde das mit meinen Mädels tun, denn ich habe mir Urlaub genommen.

 

Wieverfastelovend-Weiberfastnacht-schmutziger Donnerstag-wie auch immer!

Vun Hätze ein dreifaches Kölle Alaaf!
Da is et – minge neues Kostüm! Es ist ein Clownkleidchen, ein Clownkostüm unter das man genug anziehen kann, um im Straßenkarneval mit zu feiern. Jeah und ich freue mich, weil es so schön bunt ist, so wie ich es total mag.
Auch wenn ich es Euch nicht an mir zeigen kann, so wollte ich es nicht vorenthalten. Natürlich muss ich damit unbedingt zum RUMS. Den 12 von 12 habe ich voll verpennt… Na, wäre auch langweilig geworden, nachdem ich heute im Büro war. Aber bis ich dahin kam, hatte ich eine kleine „Tor-tour“  (Achtung! Wortspiel) durchzustehen. Unser Garagentor hatte sich so verklemmt, dass ich Hand und den Schraubenschlüssel anlegen musste, um mit dem Auto überhaupt zur Arbeit zu kommen. Was für eine Aufregung – und das an einem Tag, an dem im Rheinland nicht wirklich an Arbeiten zu denken ist. Tja, so is dat halt in der Ferne! Zwei mal schlafen….

Den Schnitt vom Kleidchen habe ich übrigens aus alten burda-Fasching Zeitschrift von 1999. Ich habe ihn eigentlich nur für die Proportionen hergenommen und noch einiges geändert. Vorne habe ich einen Keil eingesetzt, damit es noch weiter wird. Und dann kamen ganz viele Kreise drauf. Mit Vlieseline erst mal aufgebügelt und dann noch mit dem Stickfuß draufappliziert.
Zum Schluss noch ein Hund hinten drauf, weil er grad im Weg lag…
Und etwas, was auch schon lange auf meiner Wunschliste und To Do Liste stand, war das Hütchen. Es war voll blöd, dass ich damit so lange gewartet habe. Es war ziemlich schnell genäht und sieht so nett aus. Ich bin im Netz hier fündig geworden.
So, jetzt hoffen wir noch, dass der Wettergott ein Karnevalsjeck ist und dat Sünnsche schön schink!
Wenn auch Ihr feiert, wünsche ich Euch heute schon viel Spaß! Ob nun Fasnach, Fasenet, Fasching, Fastelovend….

 

Karnevalskostüm geschüttelt nicht gerührt – äh, geknotet, nicht genäht!

Na? Brauchst Du noch ein Kostüm und möchtest es selber machen und hast keine Nähmaschine? Kein Problem. Denn wenn Du hier schaust,  wird Dir gezeigt, wie man z.B. ein Indidanerkostüm knotet. Habe ich ausprobiert und für gut befunden. Anstatt dem Vlies habe ich einen Stoff in Waschlederoptik gekauft. Der franst auch nicht und lässt sich ebenfalls knoten.
Und? Was haltet Ihr davon? Cool, oder? Ok, zugegeben beim Röckchen habe ich eine Naht an der Seite gesetzt und oben einen Tunnel für ein Gummi genäht.
Nun fehlt noch ein Täschchen und Pfeil und Bogen. Unschwer zu erraten, welches Thema sich dieses Jahr im Kindergarten durchgesetzt hat, oder? Kleiner Tipp: Unterwasserwelt ist es nicht! 🙂

LG
Henrike