Neue Topflappen für die Küche

Seit Jahren will ich mir neue Topflappen nähen. Viele bunte Topflappen habe ich gesehen. Thermolam (es verhindert, dass Du Dir die Flossen verbrennst und wird zwischen den Stoff gesteppt) liegt bei mir seit Ewigkeiten im Stofflager.

Als Grundlage für die Umsetzung habe mich mich an die Anleitung von Susanne von Hamburger Liebe gehalten. Sie hat hier ein Tutorial verfasst. Und weil sie es so gut beschrieben hat, verzichte ich hier darauf. Ihr findet dort auch ein Schnittmuster.

Inzwischen sind die neuen Dinger in ständiger Benutzung und auch wenn ich am Anfang skeptisch war, was die Handhabe betrifft, so bin ich inzwischen vom Gegenteil überzeugt. Sie sind absolut hitzebeständig und im Knick lassen sie sich gut packen. Einzig die italienische Kaffemaschine, die gefüllt mit heißem Wasser zugedreht werden muss, weigert sich. Dafür sind die Lappen einfach zu steif.

Ich habe vor, noch weitere dieser bunten Dinger zu nähen. Es gibt noch so viel gehüteten Stoff, der endlich einen sinnvollen Einsatz sucht.

Na, was schiebt Ihr so vor Euch hin? Da gibt es doch sicher auch was, oder etwa nicht? 

 

Friday Flowerday – meine #02 2018

Mit ein wenig Verspätung poste ich meine Blumen vom Freitag. Es sind nur wenige Blüten, die Einzug in unser Heim gefunden haben. Und so husche ich auch gleich zu Holunderblütchen, wo Helga unsere Blümelein immer schön sammelt.

Blumen zum Freitag

Obwohl inzwischen Karneval vorüber ist, dürften die bunten Filzkugeln, die eine Freundin mal für mich gerollt hat, bleiben.

Wir liegen in den letzten Zügen der Ferien. Am Montag geht die Schule und Arbeit wieder los. Der Mann hat sich die Bänder vom Fuß gerissen und muss noch langsam machen. Derweil wuselt der Rest der Familie ein bisschen mehr.

Als Abschluss der freien Zeit haben die Kinder und ich am Freitag noch einen Ausflug nach München gemacht. Nicht zuletzt auf Grund eines Posts von Astrid bin ich mal wieder mit den Kindern ins Museum – Gabriele Münter. Wer sich für das Leben von ihr interessiert, findet bei Astrid eine tolle Kurzbiografie. Für die Kinder und mich war die Ausstellung quasi ein Muss. Wir haben bereits Marc und Macke im Lenbachhaus gesehen und ich selber vor ungefähr 25 Jahren Kandisky.

Inspiriert von der Malerei haben die Mädels heute ordentlich Farbe auf schwarze Pappe gebracht. Stundenlang wurde gemischt und kritisch beäugt.

Auch wenn letztendlich die Motive nicht den Werken von Gabriele Münter ähneln, so war das Experimentieren mit den Farben und Schatten und Dimensionen ein ganz tolles.

Von dem Leuchten der Sonne und den Farben, die ganz warm anheimeln bin ich völlig begeistert. Das ist auf jeden Fall ausbaufähig und freut mich sehr.

So schicke ich Euch einen warmen Gruß aus der Savanne und wünsche Euch noch einen schönen Sonntag.

12 von 12 im Februar 2018 – Rosenmontag

Von einem besonderen 12. d. Monats kann ich Euch heute berichten. Wir hatten alles sieben Sachen gepackt und waren aus dem Süden in den Westen gefahren. Mit der Bahn zum Sonderpreis fuhren wir am Karnevalssonntag in aller Früh los. Wir verbrachten den Sonntag mit der Verwandtschaft beim Zoch in der Nachbarschaft.

Am Montag – dem Rosenmontag war der 12.
Collage von 12 von 12 02 2018 2

  • und der Montag startete Bei der Verwandschaft in der Küche mit einem Streicheln des Haushundes
  • Kaffeezeit
  • Spülen
  • Kartoffelsalat für die Meute vorbereiten
  • ein Mischgetränk der Nichte probieren
  • Ausschau halten nach dem Karnevalszug

Collage zu 12 von 12 02 2018

  • und dann kam der Zug
  • Lustige Teilchen schmecken zwischendurch
  • Nägel nachlackieren
  • Schnäppschen trinken
  • Teilchen essen
  • Sonne genießen

So verlief der Montag im Rheinland – zumindest  bei Tag. Am Abend fuhren die Kinder mit zur Oma und ich konnte Party machen. Das war super. Und weil ich erst jetzt wieder daheim bin und Zeit habe, kommen die Fotos einfach ein paar Tage später.

Damit werde ich schnell noch zu Caro verlinken. Dort haben sicher noch einige andere vom Rosenmontag zu berichten.

Die Kostüme liegen bereit – auf zum echten Karneval ins Rheinland

Wir sitzen auf gepackten Koffern. Morgen in der Früh geht es ins Rheinland. Präpariert mit den richtigen Kostümen für kaltes Wetter geht es in den Westen. Wir freuen uns auf Familie und Freunde.

Kostüm Frida Kahlo

Und ein Kostüm wurde heute bereits im Fasching Probe getragen. Et Kleen erntete damit sehr viel Zuspruch und Bewunderung. Sie trug es auch mit sehr viel Stolz. Die Haare sind lang genug, um sie mit einem Tuch zu flechten und dann hochzubinden.

Frida Kahlo Kostüm

Zu Nähen war nur der Rock – Dirndlbluse und Tücher fanden sich im Schrank. Ein paar hübsche unechte Blumen und schon steht das Kostüm, das die Malerin Frida Kahlo darstellen soll. Von allen Kostümen, die uns bisher eingefallen sind, war dies doch das originellste. Das tolle daran, es ist auch straßenkarnevaltauglich. Der Rheinländer weiß was ich meine. Viele Schichten – im Zwiebellook halt – zieht man zum Zooch an. Hinterher im Saal kann man immer noch was ausziehen. Unter den Rock geht zur Not sogar die Schneehose. Praktisch, gell?

So jetzt wünsche ich allen Feiernden und nicht Feiernden ein herzliches Fasteloovend zesamme!